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Sport

04. Dezember 2016 | 09:18 Uhr

Aus im DFB-Pokal : 1:2 gegen Sportfreunde Lotte: So lacht das Netz über Werder Bremen

vom

Werder blamiert sich bei Drittligist Lotte. Damit wurde sogar gerechnet. Die Trainer-Diskussion über Viktor Skripnik ist in vollem Gange.

Lotte/Bremen | Die Pleitenserie von Werder Bremen im DFB-Pokal hält an. Die Mannschaft von Viktor Skripnik unterlag am Sonntag verdient beim Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte mit 1:2 (1:1) und musste damit zum bereits vierten Mal seit 2011 ein Erstrunden-Aus hinnehmen. Die Werder-Spieler sind frustriert, das Netz lacht über sie.

„Der Frust sitzt tief. Wir brauchen eine ganz andere Einstellung“, befand Neuzugang Max Kruse nach seinem verpatzten Pflichtspieldebüt für Werder mit Blick auf die Partie beim FC Bayern. „Jetzt müssen wie erstmal mit der Niederlage umgehen und uns in München besser präsentieren.“ Sport-Geschäftsführer Frank Baumann sprach von einer „verdienten“ Niederlage: „Wir haben nicht die Leistung gezeigt, um hier zu bestehen.“

„Das kotzt mich an, hier zu stehen und wieder über das Pokal-Aus zu reden. Das darf einfach nicht passieren. Alle müssen sich kritisch hinterfragen. Da kann man keinen ausnehmen“, kommentierte Werder-Kapitän Clemens Fritz das bittere Scheitern.

Matthias Rahn (8. Minute) und Andre Dej (54.) besiegelten vor der Lotter Rekordkulisse von 10.059 Zuschauern im ausverkauften Frimo-Stadion die Niederlage der Norddeutschen. Zlatko Junuzovic (45.) hatte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt. Damit zog Lotte zum ersten Mal in der Clubgeschichte in die zweite Runde ein. In der Schlussphase (82.) sah der Bremer Fin Bartels nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Dabei waren die mit den vier Neuzugängen Lamine Sané, Niklas Moisander, Kruse und Stürmer Lennart Thy ins Spiel gegangenen Bremer gewarnt. Immerhin schied der Erstligist schon zwischen 2011 und 2013 jeweils gegen einen Drittligisten in Runde ein aus.

In den sozialen Netzwerken verhöhnen die Kommentatoren den SVW.

Dass die Bremer tatsächlich gegen Lotte verloren haben, ist für manche schwer zu glauben.

Für einige ist das Pokal-Aus gar keine Überraschung mehr.

 

Die Niederlage könnte anzeigen, was von Werder in der neuen Saison zu erwarten ist - der freie Fall Richtung Zweite Liga, vermutet der Berliner Grünen-Politiker Matthias Oomen.

Ob Bremen nach dieser Leistung im ersten Ligaspiel am Freitag noch ein ernst zu nehmender Gegner von Bayern München ist, wird bezweifelt.

 

Ab Sommer 2017 verschwindet Sponsor Wiesenhof bei den Bremern von den Trikots - ein finanzieller Verlust. Der Verein sei aber durch das Pokal-Aus schon geschädigt.

Ist Viktor Skripnik noch der Richtige für den Trainer-Posten? Auch darüber wurde diskutiert.

 

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erstellt am 22.Aug.2016 | 10:33 Uhr

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