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24. Mai 2016 | 19:36 Uhr

Unordnung im Büro : Schreibtisch-Chaos: Warum sich tägliches Aufräumen lohnt

vom
Aus der Onlineredaktion

Für viele Büroarbeiter ist ein aufgeräumter Schreibtisch einfacher zum Arbeiten. Trotzdem gelingt es nicht immer, Ordnung zu halten. Wie es klappen kann, verrät ein Zeitmanagement-Experte.

„Nur das Genie beherrscht das Chaos.“ Diese alte Weisheit ist hinlänglich bekannt, doch Unordnung auf dem Schreibtisch sieht nicht nur gewöhnungsbedürftig aus, sondern soll bei einigen auch Chaos in die Gedanken bringen. Damit es nicht soweit kommt, hält Zeitmanagement-Experte Prof. Lothar Seiwert einige Tipps bereit:

Dreifache Ablage

Stapeln sich die Papiere auf dem Schreibtisch, schafft ein dreiteiliger Postkorb Abhilfe. Ein Fach dient als Eingang, dort werden alle Papiere einsortiert, die tagsüber hereinkommen. Dieses Fach sollte man einmal am Tag durcharbeiten.

Eine weitere Ablage ist das Fach „in Bearbeitung“. Dort kommt alles hinein, wo Mitarbeiter bereits etwas angestoßen haben, das aber noch nicht abgelegt werden kann. Zum Beispiel: Ein Papier von einer Versicherung, zu dem gerade eine Rückfrage läuft. Das dritte ist das Fach Ausgang. Dort kommen alle Dokumente hinein, die verschickt oder wegsortiert werden müssen, etwa in Ordner im Archiv.

Jeden Abend aufräumen

Kurz vor Feierabend sollten Berufstätige sich ein oder zwei Minuten Zeit nehmen, aufzuräumen. Dann sammeln sich erst gar keine Aktenberge an. Und das Ganze bloß nicht auf den nächsten Morgen verschieben: Da hält einen das Aufräumen nur von wichtigeren Aufgaben ab.

Nur das Nötigste auf den Tisch

 Auf dem Schreibtisch selbst sollte idealerweise nur liegen, woran man gerade arbeitet. Wer viele Sachen dort hortet, etwa Reiseprospekte, Zeitschriften, Sachbücher und Akten, merkt oft gar nicht, wie er gedanklich abschweift. In einem unkonzentrierten Moment bleibt der Blick daran hängen, und schon ist die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Arbeit weg.

Für den Desktop gilt das Gleiche

Wer ständig ein Dutzend Fenster am Computer gleichzeitig geöffnet hat, neigt dazu, sich zu verzetteln. Auch hier sollten Mitarbeiter versuchen, nur die Fenster geöffnet zu haben, die sie tatsächlich gerade für die Arbeit brauchen.

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erstellt am 10.Nov.2015 | 13:31 Uhr

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