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Wirtschaft

23. April 2014 | 17:05 Uhr

Mehr Energie - Windräder im Land sollen größer werden

vom

Nirgends sind die Anlagen so klein wie in Schleswig-Holstein. Die Branche fordert daher von Minister Habeck, die Abstandsregeln zum Bau hoher Masten zu lockern.

Berlin/Kiel | In Schleswig-Holstein stehen die niedrigsten Windkraftanlagen in Deutschland. Das geht aus neuen Zahlen hervor, die der Bundesverband Windenergie (BWE) gestern in Berlin veröffentlicht hat. Demnach sind die Masten im nördlichsten Bundesland vom Fuß bis zur Rotornabe durchschnittlich 79 Meter hoch. In Bayern sind es dagegen 132 Meter, im Bundesschnitt 110 (siehe Grafik oben). BWE-Präsident Hermann Albers aus Husum kritisierte den Rückstand im Norden, weil dadurch weniger Strom produziert werde als möglich. "Das ist ein Effizienzdrama, das sich in Schleswig-Holstein abspielt", sagte er. Jeder fehlende Meter in die Höhe bedeute den Verzicht auf ein Prozent mehr Stromertrag. Eine 79 Meter hohe Anlage produziere so insgesamt gut vier Millionen weniger Kilowattstunden als eine 125 Meter hohe. Zudem seien größere Anlagen "ästhetischer als kleine", meinte Albers.
Der BWE-Präsident forderte die Landesregierung daher auf, die vorgeschriebenen Mindestabstände der Anlagen zu bebautem Gebiet zu verringern. Bisher müssen sie von Siedlungen 800 Meter entfernt sein, von einzeln stehenden Wohngebäuden 400 Meter, aber mindestens das Dreifache ihrer Gesamthöhe einschließlich Rotor - was bei großen Anlagen eine Distanz von 600 Metern bedeuten kann. "Die Entfernungen dürfen nicht mehr mit zunehmender Höhe der Anlagen wachsen", sagte Albers. Zudem forderte er vom Land Anreize für Gemeinden, größere Masten zuzulassen. "Die Gemeinden sollten von der Gewerbesteuer für große Windkraftanlagen eine höheren Anteil behalten dürfen", sagte er.
Minister will Weg für große Anlagen ebnen
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck zeigte sich im Ziel einig mit Albers: "Wir teilen die Analyse, dass höhere und größere Anlagen effizienter sind", sagte der Grünen-Politiker. Daher wolle er den Weg für das Ersetzen alter, kleiner Anlagen durch neue, große ebnen - etwa durch das Ausweisen neuer Windkraftflächen. Aber auch der Runderlass der Landesregierung zur Windenergie werde gerade überarbeitet. Allerdings wolle er dabei nicht die Abstände zu Wohngebieten verringern, sagte Habeck: "Sonst können wir die Balance zwischen der Akzeptanz in der Bevölkerung und dem offensiven Ausbau der Windenergie nicht wahren." Auch Anreize über die Gewerbesteuer sieht der Minister skeptisch: "Wir wollen keine industriepolitischen Subventionen für eine bestimmt Art Windkraft."
Die windkraftkritische Initiative "Gegenwind Schleswig-Holstein" lehnte kleinere Mindestdistanzen ebenfalls ab. "Die Verringerung von Abständen ignoriert die gesundheitlichen Schäden, die Windkraftwerke durch Lärm und niederfrequenten Schall verursachen", sagte Gegenwind-Sprecher Frank Jurkat. Schon die aktuellen Entfernungen seien zu gering: "400 Meter zu Splittersiedlungen und auch die 800 Meter zu Siedlungen kommen einer Körperverletzung gegenüber den Anwohnern gleich." Jurkat ist prinzipiell gegen höhere Anlagen: Mit denen komme auf die Bürger "ein neuer Turmbau zu Babel zu, der einzig eigennützigen Interessen dient, aber nicht der Umwelt". Das "Land der Horizonte" Schleswig-Holstein werde "hinter hohen und höchsten Windkraftwerken verschwinden".

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von Henning Baethge
erstellt am 02.Aug.2012 | 08:47 Uhr

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01. | Udo Damerau | 03.08.2012 | 12:53 Uhr
Noch einmal Repowering bezogen auf

UDO DAMERAU 02.08.2012 22:25 hier hatte ich geschrieben:

"...ein Photo mit längerer Verschlusszeit zeigt bei der zurückgelegten Strecke der einzelnen Rotorblätter sehr gut die Differenz in der Drehzahl."
Hier ist eins:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/windrder3uc9vern5x.jpg
Ich habe das hintere Windrad in das vordere kopiert und dabei die Kopie so gedreht, dass jeweils die linken Kanten der Rotoren beider Räder parallel stehen.
Ich denke, der Geschwindigkeits-/Ausbeute-Unterschied ist erkennbar - und das trotz den groß erscheinenden Abstandes.


02. | Udo Damerau | 03.08.2012 | 11:14 Uhr
@ ROSA ROSE 03.08.2012 10:00

"Es steckt scheinbar in der deutschen Seele drin, zu glauben an ihnen müßte mal wieder die Welt genesen." Jau!
Das meint auch Nigel Calder:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html
Am Ende des Artikels von Günter Ederer:

"Nigel Calder hatte dafür 1998 auch schon eine Begründung. ´Am Anfang war die CO2- und Erderwärmungstheorie eine angelsächsische Erfindung, die nicht zuletzt von der Nuklearindustrie gefördert wurde, die für sich eine Wiederbelebung erhoffte. Aber dann wurde daraus mehr und mehr ein Szenarium für den Weltuntergang und das widerstrebt den nüchternen Angelsachsen.
Da erinnerte man sich im IPCC: The Germans are best for doomsday theories´!
** Wenn es um den Weltuntergang geht, sind die Deutschen am Besten. **
So wurde die Klima-Treibhaus-Untergangstheorie den Deutschen übergeben. Ich fürchte: Nigel Calder hat hier auch wieder Recht."
(** von mir)

Mehr über Nigel Calder und seine analytische Ansicht über das IPCC
(Ein TV-Beotrag von ARD-EXTERA)
http://www.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY
Für Eilige: Zwei Stellen bei 5:00 und und 6:48


03. | U. KRUEGER | 03.08.2012 | 11:14 Uhr
Nur ein Märchenonkel oder demagogischer Wahrheitsverdreher?

H. Albers hatte übrigens auch schon in den Husumer Nachrichten vom 17.2.2012 ’mal ein vermeintliches ’Windenergie-Defizit’ und Nachholbedarf gegenüber anderen Bundesländern ausgemacht – er hatte dabei allerdings ’vergessen’, daß die Bundesländer recht unterschiedliche Flächen aufweisen und Schleswig-Holstein doch eher zu den kleineren Bundesländern gehört. Verknüpft man das geldgeile Gejammer von H Albers mit den Flächen der Bundesländer (Daten: http://www.statistikportal.de/statistik-portal/de_jb01_jahrtab1.asp) so ergibt sich plötzlich ein gänzlich anders Bild.

Schleswig-Holstein ist dann, bezogen auf die Landesfläche, mit 2,05MW/je 10km2 Landesfläche bereits jetzt mit Abstand auf Platz 1 der Windenergieerzeuger (gefolgt von Sachsen-Anhalt (1,78MW/10km2), Brandenburg (1,56MW/10Km2), NRW (1,54/km2MW), Niedersachsen (1,47MW/Km2).

Da die WKA zudem nicht gleichmäßig verteilt sind, kommt es daher im ’ehemals schönsten Bundesland der Welt’ bereits jetzt zu massiven Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes an den Küsten und einer Gefährdung des mit Umsatz und (mehr als 100000!) Arbeitsplätzen wichtigsten Schleswig-Holsteinischen Wirtschaftsbereiches – der Tourismusindustrie.
Die Moral von der Geschichte? Man soll nicht unreflektiert auf Lobbyistengeschwätz hören, da diese eben keine Landesinteressen oder die Interessen der Bevölkerung vertreten, sondern ’politische Landschaftspflege’ ausschließlich im Sinne ihrer Geschäftstätigkeit und zur Maximierung ihres persönlichen Vermögens vornehmen.
Leider hat die (Kommunal-) Politik in Schleswig-Holstein Probleme zu erkennen, wem das Lobbyistengejammer nutzt und wursteln weiter nach dem Motto: Die dümmsten Kälber suchen sich den Metzger selber (denn man möchte ja nicht annehmen, daß ggf. andere Interessensverquickungen eine Rolle spielen).

04. | U. KRUEGER | 03.08.2012 | 11:00 Uhr
Zwei Märchenonkel unter sich?

In Schleswig-Holstein hat die Windenergie schon eine lange Tradition. Von den kleineren Anlagen der ersten Generationen sind noch recht viele in Betrieb, die damit natürlich die statistische Durchschnittsgröße Schleswig-Holsteinischer WEA verringern. In anderen Ländern, z.B. in Bayern, hat man keine solche Windenergiehistorie und es fehlen daher die kleinen Altanlagen. Die Durchschnittsgröße entspricht dort daher eher den aktuellen Dimensionen von WEA.. Mit den unterschiedlichen Größenverteilungen und den in Schleswig-Holstein noch vorhandenen Altanlagen irgendeinen Nachholbedarf in Schleswig-Holstein hinsichtlich der Höhe von WKA begründen zu wollen ist schlichtweg abwegig und läßt sich lediglich durch das Streben von H. Albers nach Gewinnmaximierung - ohne Rücksicht auf Einwohner, andere Wirtschaftszweige und eine sinnvolle Energiewende - erklären. Ob Albers dabei immer im Sinne des BWE und der Akzeptanz der regenerativen Energien agiert sei dahingestellt.
Ein ’Möchtegern-Energiewendeminister’ jedoch, der offensichtlich nicht in der Lage ist, solch einfache statistische Zusammenhänge zu verstehen und daher prompt auf plumpes Lobbyistengeschwätz hereinfällt und dies eifrig und unreflektiert nachplappert, wäre vielleicht doch besser bei Märchenbüchern und Kinderliteratur geblieben. Aber vielleicht gibt es ja auch eine Seelenverwandtschaft mit H. Albers – sozusagen von Märchenonkel zu Märchenonkel.

Auf eine von Herrn Habeck anläßlich einer Veranstaltung in Husum (vor der Wahl) vollmundig zugesagte Mail, mit dem schlüssigen und mit Daten hinterlegten Energiewendekonzept seiner Partei warte ich übrigens noch immer - aber das ist eine andere unendliche und unsägliche Geschichte....

05. | Rosa Rose | 03.08.2012 | 10:00 Uhr
Durch Klimawandel wird D zur Bananenrepublik

@ Volk
Danke für den Link zu dem Artikel
Er beschreibt sehr gut wie grenzwertig es mittlerweile in fast allen Dörfern in Zusammenarbeit mit den Kreisparlamenten und Planungsbehörden abläuft.
Sehr ähnlich sind meine Erfahrungen der letzten Jahre hier im mittleren Westen SH.
Man wendet sich einfach irgendwann ab von diesem Klientel, da es zumeist tatsächlich sinnlos ist mit weichen Argumenten wie Naturschutz, Heimat, Landschaft etc. gegen den Windwahn und CO (sprich nur Geld) anzureden.
Dann hat man wenigstens nichts mehr mit diesem Typ Mensch zu tun.
Es steckt scheinbar in der deutschen Seele drin, zu glauben an ihnen müßte mal wieder die Welt genesen. Koste es was es wolle.

06. | Wir sind das Volk | 03.08.2012 | 02:26 Uhr
Zur Ergänzung der Worte von Petra Tiemann

hier ein Artikel über die das Anlocken und Abzocken der Windkraftindustrie, über reingelegte Gemeinden, verunsicherte Dorfgemeinschaften, wie es mit der Windkraft-Korruption läuft und warum die Fälle nicht angeklagt wurden, sowie sonstige Problematiken um Lug, Trug, verschlagene Unternehmerbessenheit und Verblendung rund ums Thema, an einem Beispiel aus der Uckermark:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article106380980/Der-Wind-und-das-ganz-grosse-Geld-in-der-Uckermark.html

07. | Udo Damerau | 02.08.2012 | 22:25 Uhr
Repowering

Windräder stehen nicht weit entfernt von Ansiedlungen - das ist der eine Aspekt. Sie stehen aber auch nicht weit voneinander entfernt - bei Repowering = Vergrößerung des Rotorduchmessers rücken sie relativ auch noch zusammen.

Es ist ein physikalischer Fakt:
Ein Windrad ist erst bei einem Abstand von vierzigfachem Rotordurchmesser von einem davorstehenden völlig störungsfrei.
Bei zehnfachem Rotordurchmesser gibt es noch kein Leistungsverlust.
Bei weiterer Abstandsverringerung nimmt die Ausbeute linear ab:
Neunfacher Durchmesser-Abstand = 90% u.s.w.

Man kann das an den Windparks nicht nur gut beobachten, wenn mehrere Windräder in Windrichtung hintereinander stehen - ein Photo mit längerer Verschlusszeit zeigt bei der zurückgelegten Strecke der einzelnen Rotorblätter sehr gut die Differenz in der Drehzahl.

Das Repowering kann also den scheinbaren Energiezuwachs in der erhofften Größe überhaupt nicht erbringen - außer, wenn die Anzahl der Mühlen mit dann größerem Abstand auf gleicher Fläche verringert wird, was auch nicht unbedingt zusätzlichen Gewinn bringt.







08. | Petra Tiemann | 02.08.2012 | 21:41 Uhr
Fortsetzung

Fortsetzung: Gäbe es das EEG nicht und gäbe es nicht die horrenden Landpachtangebote der WIndbetreiber an die Landbesitzer und gäbe es nicht die "Lockangebote" an die Gemeinden, dann würde nicht ein einziges WIndkraftrad in Schleswig-Holstein stehen.

09. | Petra Tiemann | 02.08.2012 | 21:33 Uhr
Noch mehr Anreize????

Ach ja, Herr Albers klagt und stöhnt mal wieder, um seinen finanzstarken Mitgliedern seine Daseinsberechtigung zu beweisen. Zu niedrige WKA in S-H? Logisch, die Betreiber müssen die EEG-Förderung noch solange abgreifen bis die 20 Jahre erreicht sind, denn solange läuft die EEG-Vergütung, es sei denn man repowert vorher. Effizienzdrama? Bis heute ist nicht erwiesen, dass höhere WKA wirklich effizienter sind. Die Rotorblätter der höheren Anlagen sind länger, sie haben einen Radius von 55 bis 65 m, d.h. der Durchmesser beträgt 110 bis 130 m. Der Schwung, den das Rotorblatt oben, in der Höhe von 180 bis 200 m erhält, wird unten, 110 bis 130 m tiefer, wo weniger Wind weht, drastisch gedrosselt. Insofern stehen langfristige Beweise einer angeblich besseren Effizienz bisher aus. Verringerung der Abstände? Es ist grob fahrlässig, 180 m hohe WKA noch näher an die Wohnbebauungen heranrücken zu lassen. Es ist international wissenschaftlich erwiesen, dass der durch WKA erzeugte Infraschall sich über 2 km weit ausbreitet. Eine gesundheitliche Unversehrtheit in der Nähe von WKA, die lediglich 400 bis 800 m entfernt stehen, ist nicht gewährleistet. Noch mehr Anreize für die Gemeinden? Höhere Gewerbesteuern zu versprechen ist lächerlich. Herr Albers muss erst einmal den Beweis erbringen, welche der 2.900 in S-H vorhandenen WKA überhaupt bisher Gewerbesteuer erwirtschaftet haben. Anreize anderer Art wurden bereits in der Vergangenheit hinreichend geboten,wie z.B. wir bauen euch einen Spielplatz, wir unterstützen euren Kindergarten, wir gründen für euer Dorf einen gemeinnützigen Verein, wir zahlen euch 10 Jahre lang 5.000,00 Euro jährlich, wir bieten euch eine Einmalzahlung von 50.000,00 Euro usw, usw. Die Palette ist lang! Gäbe es das EEG nicht und gäbe es nicht die horrenden Landpachtversprechungen der Windbetreibe

10. | Petra Tiemann | 02.08.2012 | 21:33 Uhr
Noch mehr Anreize????

Ach ja, Herr Albers klagt und stöhnt mal wieder, um seinen finanzstarken Mitgliedern seine Daseinsberechtigung zu beweisen. Zu niedrige WKA in S-H? Logisch, die Betreiber müssen die EEG-Förderung noch solange abgreifen bis die 20 Jahre erreicht sind, denn solange läuft die EEG-Vergütung, es sei denn man repowert vorher. Effizienzdrama? Bis heute ist nicht erwiesen, dass höhere WKA wirklich effizienter sind. Die Rotorblätter der höheren Anlagen sind länger, sie haben einen Radius von 55 bis 65 m, d.h. der Durchmesser beträgt 110 bis 130 m. Der Schwung, den das Rotorblatt oben, in der Höhe von 180 bis 200 m erhält, wird unten, 110 bis 130 m tiefer, wo weniger Wind weht, drastisch gedrosselt. Insofern stehen langfristige Beweise einer angeblich besseren Effizienz bisher aus. Verringerung der Abstände? Es ist grob fahrlässig, 180 m hohe WKA noch näher an die Wohnbebauungen heranrücken zu lassen. Es ist international wissenschaftlich erwiesen, dass der durch WKA erzeugte Infraschall sich über 2 km weit ausbreitet. Eine gesundheitliche Unversehrtheit in der Nähe von WKA, die lediglich 400 bis 800 m entfernt stehen, ist nicht gewährleistet. Noch mehr Anreize für die Gemeinden? Höhere Gewerbesteuern zu versprechen ist lächerlich. Herr Albers muss erst einmal den Beweis erbringen, welche der 2.900 in S-H vorhandenen WKA überhaupt bisher Gewerbesteuer erwirtschaftet haben. Anreize anderer Art wurden bereits in der Vergangenheit hinreichend geboten,wie z.B. wir bauen euch einen Spielplatz, wir unterstützen euren Kindergarten, wir gründen für euer Dorf einen gemeinnützigen Verein, wir zahlen euch 10 Jahre lang 5.000,00 Euro jährlich, wir bieten euch eine Einmalzahlung von 50.000,00 Euro usw, usw. Die Palette ist lang! Gäbe es das EEG nicht und gäbe es nicht die horrenden Landpachtversprechungen der Windbetreibe

11. | Rosa Rose | 02.08.2012 | 16:44 Uhr
Rosa Rote Brille

Die Windlobby verliert mal wieder jedes Maß, welches sie aber schon bisher noch nie! hatte.
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/husumer-nachrichten/artikeldetails/artikel/stromnetz-ausbauen-oder-strafe-zahlen.html
Und die kommunalen Entscheidungsträger schaffen es bei ihren Windparkprojekten Land auf Land ab zumeist nicht über ihren dörflichen Tellerrand hinauszuschauen.
Sie „sind gar traurig“ wie gerade in Schwabstedt. (shz heute) wenn es mit dem Windpark nicht klappt oder woanders ein Bürgerentscheid die „Zukunft“ blockiert.
Den meisten Bürgern geht es wie beim Einkauf von Salami ums Geld. Wo und wie das Schwein lebt oder wo und wie die WKA steht ist schlicht scheiß egal.
Der Bürgerwindpark oder das Bürgernetz gibt zudem ein gutes Gewissen, wofür auch noch eine satte Rendite rausspringt. Die Ablassbriefe im Mittelalter kosteten dagegen sogar noch Geld. Das Ei des Kolumbus ist endlich gefunden!
Und RSH plätschert dazu alltäglich „SH - das schönste Bundesland der Welt“ Und wenn man nicht die Fähigkeit besitz,t die sinnlose Zerstörung weiter Teile SH, die z.Z. geschieht, zu begreifen dann glaubt man es einfacherheitshalber halt.
Und so bleibt die Welt RosaRot.
Was ein Scheiß...

12. | Udo Damerau | 02.08.2012 | 14:27 Uhr
22.650 Windräder

mit einer Gesamtleistung von 30.000 Megawatt (MW) = 30GW.
Durchschnittliche Leistung pro Windrad: 1,3 MW
Gesamt-Windenergie-Ausbeute heute um 11:00 Uhr: 3000 MW
Ausbeute: 10 %

Der Grundlastbedarf ist höher als 30 GW = 30.000 MW
Das entspricht der installierten Leistung oder dem zehnfachen der heutigen Ausbeute um 11:00 Uhr.

Anteil der ´alternativen Windkraft´ an der Grundlast: 10 %.
Die aktuelle Last ist natürlich um einiges höher - vor allem über Mittag.
Das alles fehlt aber trotz vieler anderer Zahlen im Artikel.

Die aktuelle Last ist natürlich um einiges höher - vor allem über Mittag.
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/0grundspitzendq4pz7onjl.jpg

13. | Udo Damerau | 02.08.2012 | 11:43 Uhr
@ KARSTEN PETERSEN 02.08.2012 10:17

"Armer Mann" - stimmt, Herr Petersen, denn er kann nicht anders, und auch Dr. Altmaier nicht.
Wenn Sie sich diesen Vortrag anhören, so wissen Sie, warum:
http://www.youtube.com/watch?v=A3iYl10tjsw
Es beginnt zwar im solaren Bereich, aber die Windmühlen folgen und sind enthalten.
Die Basis dieses Geschehens liegt im IPCC, und dessen finanzpolitisch gezielte Schaffung hören Sie hier:
http://www.youtube.com/watch?v=VLkVp29SeAM
Begonnen hat es mit diesem Bild:
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/spiegelsv4o2e0j83.jpg
Und die Auffassung eines S-H-Landespolitikers: (2 Fragen/Antworten)
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_michael_von_abercron-413-44666.html

14. | Karsten Petersen | 02.08.2012 | 10:17 Uhr
Woher der Hass?

Meine Güte, was muss Herr Habeck Schleswig-Holstein und dessen Bevölkerung hassen. Man fragt sich, was ihm so schlimmes widerfahren ist, dass er alles dransetzt das Land zu versauen und die Menschen derart ächtet. Armer Mann.

15. | Helmut Erb | 02.08.2012 | 08:11 Uhr
Grenzenlos

Grenzenlos ist die Gier der Windindustrie. Grenzenlos sind auch ihre Dreistigkeit und Rücksichtslosigkeit.

Schleswig-Holstein ist bereits heute das Land mit der größten Windraddichte. Im Durchschnitt steht auf 5,4 qkm eine Windturbine. In Niedersachsen sind es 8,7 qkm, in Brandenburg 9,6 qkm. Nirgendwo ist der Eingriff in Landschaft und Natur so groß wie hier.

Die geltenden Mindestabstände sind menschenfeindlich. Wer sie weiter verringern will, hat Verachtung verdient.

Grenzenlos ist die Propaganda für die Windindustrie. Der Umweltminister schwatzt von Akzeptanz, obwohl er die Ergebnisse der Bürgerentscheide kennt, die fast immer gegen die Windenergie ausgegangen sind.

Der Umweltminister mißachtet das Bundesnaturschutzgesetz, das verlangt, Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie den Erholungswert von Natur und Landschaft zu schützen und auf Dauer zu sichern.

Immer noch ballen zu viele Menschen nur die Faust in der Tasche, statt sich dem Windwahn öffentlich und gemeinsam in den Weg zu stellen. Und so machen Windindustrie und Politik weiter, als gäbe es die Menschen nicht. Sie haben das Land im Würgegriff.

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