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Wirtschaft

01. Oktober 2014 | 14:29 Uhr

"Best Agers Light houses" : Neues EU-Projekt will Potenziale älterer Arbeitnehmer stärken

vom

Warum nicht die Erfahrung und Wissen der Generation 55plus nutzen? Das EU-Projekt "Best Agers Light houses" soll die Entwicklung des Altersmanagements in Unternehmen vorantreiben.

Kiel | Die Chancen der Generation 55plus, aber auch ihre Erfahrung und ihr Wissen stehen im Mittelpunkt des neuen EU-Projektes "Best Agers Light houses". An dem Projekt, dessen Leitung die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein hat, beteiligen sich verschiedene Akteure aus dem Ostseeraum. Ziel ist es, in ausgewählten kleinen und mittelständischen Betrieben sowie öffentlichen Einrichtungen Beispiele für vorbildliches Altersmanagement zu entwickeln - und Vorbilder für andere zu schaffen.
Beim Alternsmanagement geht es darum, wie Unternehmen und andere Institutionen darauf reagieren, dass die Belegschaft immer älter wird. Für das Projekt sind jetzt 200.000 Euro von der EU bewilligt worden. Das Projekt "Best Agers Lighthouses" baut auf dem Projekt "Best Agers" auf, das gerade erst abgeschlossen wurde. Darin ging es darum, Herausforderungen und Chancen für die Generation 55plus auf dem Arbeitsmarkt zu untersuchen, die Gesellschaft für die Potenziale älterer Beschäftigter zu sensibilisieren und Konzepte gegen den Fachkräftemangel zu entwickeln. "Die Frage des demografischen Wandels und wie wir als Gesellschaft darauf reagieren, hat strategische Bedeutung", sagt Detlef Reeker, der Geschäftsführer der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein.

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"Regionalisierte und intelligente Konzepte" gegen den Wandel

Auf der Abschluss-Veranstaltung des Projektes "Best Agers" wurde unter anderem diskutiert, wie die Generation 55plus weiter aktiv am wirtschaftlichen Leben teilhaben kann. Dabei ging es auch um Themen wie die Organisation einer Unternehmensnachfolge, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Generationen oder das Engagement älterer Beschäftigter als Mentoren.
In einem Dokumentarfilm werden zudem vier Menschen aus vier Ostseeländern vorgestellt, die sich trotz Ruhestand weiter für die Wirtschaft und Gesellschaft engagieren. Da ist zum Beispiel eine Museums-Pädagogin aus Dänemark, die längst das Renteneintrittsalter erreicht hat, sich aber dafür entschieden hat, weiter zu arbeiten. Sie ist unter anderem als Mentorin tätig, und unterstützt Menschen mit psychischen Problemen dabei, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Ein über 70-jähriger Mann aus Lettland berichtet in dem Film, dass er ein aktives Mitglied der lettischen Gesellschaft für Erfinder ist. Er arbeitet an seiner Karriere als Erfinder und unterstützt junge Talente.
Zwei Beispiele von vielen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen, zwischen Regionen, zwischen Stadt und Land sind mit Blick auf die Generation 55plus jedoch groß. "Entscheidend ist es", so Reeker, "dem Wandel in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt mit regionalisierten und intelligenten Konzepten zu begegnen".

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erstellt am 18.Dez.2012 | 10:16 Uhr

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