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Politik

20. April 2014 | 22:56 Uhr

Minister räumt Fehler ein - Zweifel an der Energiewende

vom

Neuorientierung nach dem Atomausstieg: Umweltminister Altmaier kritisiert die Pläne seines Vorgängers. Damit hat er eine Debatte über ein neues Energieministerium entfacht.

Berlin/Kiel | Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat Fehler bei der Energiewende eingeräumt. Prognosen zur Höhe der Strompreise hätten revidiert werden müssen. Zudem sei er nicht davon überzeugt, dass alle Ziele der Energiewende erreicht werden können. "Es stellt sich die Frage, ob es wirklich gelingt, den Stromverbrauch bis zum Jahre 2020 um zehn Prozent zu senken", sagte Altmaier in einem Interview.
Auch gab er zu, es werde womöglich deutlich weniger Elektroautos als bislang angenommen auf deutschen Straßen geben. Nach dieser indirekten Kritik an seinem Vorgänger Norbert Röttgen betonte Altmaier, der seit Mai das Amt des Umweltministers bekleidet, dass er vor allem die Bezahlbarkeit der Energiewende im Auge behalten wolle. "Wenn wir nicht aufpassen, dann kann die Energiewende zu einem sozialen Problem werden", sagte der Minister. Die Politik müsse dafür sorgen, dass die Energiepreise für Bürger und Wirtschaft nicht über das absolut notwendige Maß hinaus steigen. "Für mich hat höchste Priorität, dass Strom bezahlbar bleibt", sagte der CDU-Politiker.
Ein neues Ministerium?
Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne) erinnerte hingegen daran, dass die erneuerbaren Energien schon jetzt häufig den Strompreis senken würden. "Wir brauchen mehr Ehrlichkeit in der Strompreisdebatte." Zwar steige die EEG-Umlage, aber würde man herkömmliche Kraftwerke in einem Maße bauen, in dem jetzt Windanlagen hinzugebaut werden, hätte man ebenfalls deutlich höhere Kosten.
SPD-Chef Sigmar Gabriel, früher selbst Umweltminister, forderte, nachdem Altmaier das Versagen der Koalition bei der Energiewende eingestanden habe, müsse die Regierung bei dem Thema Verantwortung abgeben. Dazu schlug Gabriel die Einrichtung einer eigenständigen Agentur zur Gestaltung der Energiewende vor. In einer solchen Agentur sollten die Industrie, Verbraucherverbände, Bundesländer, Stadtwerke und die Energiewirtschaft sitzen, um der Politik Vorschläge zu machen.
"Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem"
Widerspruch dazu kam aus Schleswig-Holstein. "Eine Energieagentur brauchen wir nicht, wir haben kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem und ein weiteres Gremium macht das nicht besser", sagte Robert Habeck. Die Bündelung der Verantwortung in einem Ministerium sei hingegen eine gute Voraussetzung.
Ob es dafür sogar ein eigenständiges Energieministerium geben soll, darüber herrscht in der Berliner Koalition Uneinigkeit. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hält dies nicht für erforderlich. Die Bundesregierung arbeite "geschlossen und gemeinsam" an der Umsetzung der Energiewende, sagte Rösler. Die Zuständigkeiten seien aber "zu Recht auf unterschiedliche Ministerien" verteilt, die "in hervorragender Weise" kooperierten.
Auch wenn es um die Ziele bei der globalen Energiewende geht, gibt sich der neue Umweltminister skeptisch. "Das Zwei-Grad-Ziel war von Anfang an ein sehr ehrgeiziges Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn alles gemäß Drehbuch verläuft", so Altmaier. Er und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen heute mit Ministern aus 35 Staaten in Berlin zum 3. Petersberger Klimadialog zusammen. Merkel hingegen betonte, wichtig sei vor allem, dass bald ein bindendes Klimaabkommen als Nachfolge von Kyoto vereinbart werde.

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von sh:z
erstellt am 17.Jul.2012 | 07:41 Uhr

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01. | Hans Stein | 26.07.2012 | 22:27 Uhr
UDO DAMERAU 23.07.2012 08:15

Mein Beitrag bezog sich auf KAY JÜRGENSEN 17.07.2012 10:46, in dem es um Mappus ging. Der Bericht über Mappus erschien im Spiegel Nr. 29

02. | Udo Damerau | 26.07.2012 | 08:38 Uhr
Fossile Kraftwerke ?

Eine Vorabmeldung der ZEIT von heute:
http://www.zeit.de/vorabmeldungen/neu-in-der-aktuellen-zeit

Auszug aus dem Altmaier-Interview:
„Wir wollen bis zum Jahre 2020 35 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien, das werden wir auch schaffen. Damit können wir die abgeschalteten Kernkraftwerke komplett ersetzen. Aber bei 35 Prozent erneuerbarem Strom müssen zunächst immer noch 65 Prozent anders erzeugt werden. Und da meine ich, dass es Sinn macht, alte umweltschädliche Braun- und Steinkohlekraftwerke durch moderne effiziente Kohle- und Gaskraftwerke zu ersetzen.“

Wie die abgeschalteten AKW *** komplett *** durch erneuerbare Energie ersetzt werden sollen, bleibt sein untechnisches (Juristen-) Geheimnis, aber immerhin hat er offensichtlich ein nähere Verhältnis zu Zahlen und Fakten der ´Erneuerbaren´ als unser philosophierender, ´Wind verstetigender´ Energiewendeminister Habeck.

Ob die beiden sich einig werden können?


03. | Udo Damerau | 23.07.2012 | 08:15 Uhr
@ Hans Stein

"Schwarz-Gelb sind das, was sie immer waren: Geldempfänger der Industrie und Banken. Pfui Teufel!"
Sie haben leider nicht geschrieben, aus welchem der beiden Spiegel-Artikel Sie das herausgelesen haben ... ich konnte es in beiden nicht finden.
Bemerkenswert fand ich den Satz von Dr. Altmaier aus dem ersten Artikel:

"Wenn die Menschen überzeugt sind, dass die Energiewende gelingt, dann wird das unsere Wahlchancen erheblich erhöhen."

Er selbst hat noch Probleme mit dem Erkennen des momentanen Sachstandes und damit dem Gelingen der Wende - wir aber sollen (wann?) daran glauben - an das Gelingen.

Dass das ganze Vorhaben weder von allen gewünscht ist noch von allen als sinnvoll erachtet wird, scheint ihm nicht in den Sinn zu kommen.

Da wollen nun ein promovierter Jurist und ein promovierter Philosoph die Technik der geamten Stromversorgung in Deutschland umkrempeln, um CO2 einzusparen, auch nach ihrer Meinung überflüssiges wegzuspeichern, um damit ´das Klima zu retten´.

Dass das eine absolut NICHTS mit dem anderen zu tun hat, könnte die nach Ihrer Meinung regierungssteuernde, geldgebende Industrie samt Banken ihm ja erklären, wenn man davon ausgeht, dass es dort Fachleute gibt, die das beurteilen können.
Aber das ist offensichtlich nicht in deren Interesse.

Wie stehen Sie, Herr Stein, eigentlich zur Klimarettung per Energiewende?
Ich weiß ja, dass Sie gewohnt sind, die Dinge ´ganzheitlich´ zu betrachten.

04. | Hans Stein | 22.07.2012 | 22:05 Uhr
KAY JÜRGENSEN 17.07.2012 10:46

Ich habe den Artikel im Spiegel gelesen. Wenn ich dann noch sehe, dass Mappus mit seinem Investment-Betrüger beim Papst Fotos macht, kann ich endlich verstehen, dass man sagt, der Papst sei der Anti-Christ. Schwarz-Gelb sind das, was sie immer waren: Geldempfänger der Industrie und Banken. Pfui Teufel!

05. | Kay Jürgensen | 18.07.2012 | 09:44 Uhr
Energie-Wende?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/energiewende-warum-altmaier-und-roesler-an-den-zielen-zweifeln-a-844820.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruenen-fraktionschef-trittin-kritisiert-merkels-energiewende-a-844859.html

06. | Kay Jürgensen | 17.07.2012 | 10:46 Uhr
Nachtrag

Stefan Mappus, der ehemalige MP von Ba-Wü, hat die Rechnung ebenfalls ohne Angie gemacht. Er kaufte in einer Nacht- und Nebel- Aktion Anteile an EnBW zurück, leider 840 Millionen Euro zu teuer, am Landtag vorbei und mit einer genötigten Unterschrift binnen Stunden seines Finanzministers. Die Sache kocht da unten richtig hoch, man vermutet, dass Ba- Wü entscheidend für die Bundestagswahl sein wird.

07. | Kay Jürgensen | 17.07.2012 | 10:28 Uhr
@ Dark Knight

Schwarz- Gelb hat die Kernkraft eingeführt, mit Zustimmung anderer Parteien, hat aber bis heute trotz aller Ausstiegs- Bekundungen per Gesetz kein Szenario entwickelt, wie die Endlager- Frage des anfallenden Atommülls gelöst werden soll. Ein Drama der allerersten Güte!

Im Übrigen hat die Regierung Schröder den Ausstieg aus der Kernenergie im Konsens mit der Atomwirtschaft herbeigeführt und das Volk in der gespaltenen Frage wieder befriedet. Frau Merkel war es, die wieder einstieg und jetzt wieder aussteigt. Die katastrophalen volkswirtschaftlichen Folgen dieses unstetigen Schlingerkurses trägt sie und sonst niemand anderes! Schwarz- Gelb ist in einer elementaren Frage eingeknickt und hat sich zum Büttel von Lobbyisten gemacht, das ist die Wahrheit.

08. | Udo Damerau | 17.07.2012 | 08:19 Uhr
@ WIR SIND DAS VOLK 17.07.2012 01:01

.
ich erlaube mir ´mal eine kleine Quellen-Ergänzung zur Entstehung des ´Geschäftsmodells´:
Hartmut Bachmann hat es persönlich miterlebt und berichtet darüber in einem Vortrag
http://www.youtube.com/watch?v=idwZbh3QSDE
oder wer es nach und nach verarbeiten will:
Hartmut Bachmann, ´Die Lüge der Klima-Katastrophe´
ISBN 978-3-82802604-9
Die finanzpolitisch gezielte Schaffung des IPCC / ´Weltklimarates´

Ein wenig kürzer: Helmut Böttiger,
´Klimawandel, Gewissheit oder politische Machenschaft´
ISBN 978-3-86568-350-2
Wissenschaftlich fundiert und am Ende politisch analysierend; enthält auch die englischen Gerichtsurteile zum Al-Gore-Film (mein Kommentar 16.07.2012 19:11)
(Anmerkung an die Redaktion: Das ist KEINE Werbung - es sind Literaturvorschläge)

Ebenfalls lesenswert: Günter Ederer am 04.07.11 in der "WELT-ONLINE"
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

Ich gehe davon aus, dass nahezu selbstverständlich hier bald der Begriff ´Verschwörungstheorie´ auftauchen wird - und ebenso selbstverständlich ohne auf den Inhalt einzugehen, denn dort wird belegt, dass es sich nicht um eine Theorie, sondern um real durchgeführte Verschwörungspraxis handelt.

09. | Onlineredaktion shz.de | 17.07.2012 | 07:10 Uhr
Kommentare entfernt

...weil sie sich nicht auf den Artikel bezogen.

10. | Dark Knight | 17.07.2012 | 05:06 Uhr
MYLO XYLO

Zitat "Schwarz-Gelb hat die Regierungsverantwortung."

Lesen Sie auch die Kommentare die Sie anfeinden? Wir ich schrieb: "Ihre Kritk an schwarz-gelb ist ja nicht unberechtigt - nur was bitte soll die Alternative sein? Siggi-Pop und Fatima Roth? Na danke..."

Und weiter "Lassen Sie die anderen mal raus!". Fangen Sie doch mal das Lesen und Denken an. Danke!

11. | Wir sind das Volk | 17.07.2012 | 01:33 Uhr
@ Hans Heinrich Hate / am 16.7.2012 um 17:37

Sie berufen sich auf einen Anteil der sog. Photovoltarik an der Stromerzeugung von "15%".

Wie man aber allgemein weis, liegt der Anteil zwischen 2% und 4%.

Sie schreiben weiterhin, es wären hohe Beträgen eingespart worden, die sonst für den Kauf von Kohle bzw. Erdgas angefallen wären, gäbe es die EEG-Energieeinspeisung nicht.

Wie erklärt sich dann, dass für den Verbraucher die Kosten für Strom deutlich gestiegen sind, obwohl "irgendwas" an anderer Stelle gespart wurde ?

Und die Kosten die wie den Medien zu entnehmen, mit jeder neuen Solarzelle oder Windmühle, noch ganz erheblich weiter steigen werden - obwohl nach Ihrer Rechnung, woanders irgenwas eingespart würde ?

12. | Wir sind das Volk | 17.07.2012 | 01:01 Uhr
Sechser im Lotto

so geht es:

Sie entdecken, dass es seit Anbeginn der Erde, es ein sich stetig änderndens Klima gibt. Und nun sagen Sie, dass sich das Klima ändert, das liegt am Menschen, weil der hat ja Geld. Sie können zwar nicht beweisen ob der Mensch was damit zu tun hat. Weder ob der Mensch eine Klimaerwärmung verursacht, noch, ob er eine Klimaabkühlung verursacht. Allein aber das sich das Klima _ändert_, das ist ihre Geschäftsgrundlage. Folglich zocken Sie immer richtig.

Aber es ist lange aufgedeckt, wann und wo, dieser argumentativ immer zutreffende Schwindel, zum nächsten "öko-trendigen" Geschäftsmodell erkoren wurde.

Ja, es ist ein Geschäftsmodell, nichts anderes. Ein Geschäftsmodell der Untergangsbranche und "grüner" Geschäftemacher und gleichzeitig simpelst gestrickter Volksbekehrer.

Diese Branche hat auf "Erwärmung" gesetzt, weil man einen solchen Trend aus dem jüngsten Wimpernschlag der Erdgeschichte so ableiten konnte. Nur fehlt der Nachweis des "menschengemacht" dabei.

Am vorgeschobenen Co² kann es nicht liegen. Co² ist mehr als nur abwegig, sondern nur komplett dümmlich. Aber eben auch auf den fiesen Charakter jener Geschäftemacher und Menscheitsbevormunder verweisend.

Was unserer Erde _tatsächlich_ gut tun würde, das wäre eine äußerst restrikte Begrenzung der Menge seiner Bewohner. Das zu fordern ist aber unpopulär. Denn welcher grüne Schraat würde sich an solchen Gedanken die Finger verbrennen wollen, wenn es (innerhalb seiner eigenen Daseinsdauer) auch eine augenwischende also unnütze Zielsetzung zur Rettung der Erde täte, wie die des Klimaschwindels ?

Und das ist eben die Krux: klima-ideologisch verbrämte Geschäftemacherei, parteipolitisch grüngestrichener Dünkel und Kampagnen aus dem Kaderlehrgang statt nachhaltigem Denkvermögen.







13. | Mylo Xylo | 16.07.2012 | 23:17 Uhr
DARK KNIGHT (Gegen jeden Extremismus, Libertas) 16.07.2012 21:38

Schwarz-Gelb hat die Regierungsverantwortung. Lassen Sie die anderen mal raus!

14. | Udo Damerau | 16.07.2012 | 22:35 Uhr
@ DARK KNIGHT


ergänzend zu dem Hinweis von ROSA ROSE 16.07.2012 22:28 an Sie empfehle ich die Links in meinem obigen Kommentar vom 16.07.2012 08:59.

15. | Rosa Rose | 16.07.2012 | 22:28 Uhr
Nicht leugnen aber hinterfragen

@Herr Hatje Was soll diese begriffliche Nähe zu den anderen Leugnern der deutschen Geschichte, Provozieren? Waren Sie auch auf der Kongress der Grünen im letzten Jahr.
http://www.gruene-bundestag.de/themen/klimaschutz/strategien-der-sogenannten-klimaskeptiker.html
Ich glaube nicht, dass irgendeiner hier klimatische Änderungen anzweifelt. Sehr wohl aber wie stark und in welche Richtung es langfristig geht usw.. Vor allem jedoch warum es sich ändert und wie hoch der menschliche CO2 Einfluß ist.
Vielleicht ist es ja schlicht nur der fehlende Einfluß der unzähligen Mio. ha Wald, die in den letzten Jahrhunderten abgeholzt wurden. Die kann man nicht wieder herzaubern. Das Land wird ja für den Mais benötigt um angeblich CO2 zu vermeiden.
Da ist die Möglichkeit mit dem CO2 Ablaßhandel viel einfacher umzusetzen. Nicht als groß angelegter Schwindel, nein schlimmer, die Leute glauben daran. Sie hören ja seit Jahren fast nichts anderes mehr. Und zu den „Leugnern“ will ja nun auch keiner gehören.
Wenn wieder an den Deutschen die Welt genesen soll, dann bin ich schon mal vorsorglich Atheist.
@ Dark Ich sehe bei Rot-Grün &CO Planwirtschaft und eine sehr fragliche Zwangsökologisierung im Energiebereich


16. | Udo Damerau | 16.07.2012 | 22:16 Uhr
@ HANS HINRICH HATJE 16.07.2012 20:29

.
Jetzt wird es langsam irreal, Herr Hatje.
"Wer sich in die Reihe von umstrittenen Klimawandelskeptikern oder-leugnern begibt wie F.Singer..."
Sie haben doch wohl keine Probleme mit der deutschen Sprache?
Was verstehen Sie denn unter einem so verallgemeinernden Begriff wie
´Klimawandelskeptiker´?
Was bezweifelt er? Stellen Sie ihn gleich (Ihr ´oder´) mit dem Begriff Leugner?

Nennen Sie mir einen einzigen der CO2-Ursachen-Bestreiter, der den (völlig natürlichen) Klimawandel ´leugnet´!
Die Skepsis besteht lediglich gegenüber dem angeblich verursachenden CO2.
Es geht hierbei nicht um den Klimawandel, sondern um die in keiner Weise belegbare Ursache CO2, die dann auch noch zusätzlich(!) den Menschen in die Schuhe geschoben werden soll.

Selbstverständlich müssen wir "...uns den Auswirkungen des Klimawandels weiterhin bewusst sein ..." aber wir müssen nicht glauben, dass wir diesen mit CO2 verursachen.
Sie könnten bei der nächsten Gartenpaty einmal beobachten, was das CO2 (Kohlendioxid) in Ihrem Sektglas veranstaltet, wenn Sie es in die Sonne stellen: Es tut das gleiche, wie zwei Drittel der Erdoberfläche (die Ozeane): es sondert wegen der Erwärmung CO2 ab - wohin? In die Atmosphäre!
IPCC- und Kyoto-Gläubige messen es dort und stellen fest: Das macht der Mensch.
Das ist physikalisch lächerlich. Und dann behaupten noch manche, die Ozeane ´versauern´ (reichern sich mit Kohlendioxid an) zum Schaden der Korallen - das sprengt nun wirklich alle Grenzen der Logik.

Wir haben wirklich einen Bildungsmangel...
Beseitigt wird er aber wohl in physikalischer Beziehung noch lange nicht.

17. | Dark Knight | 16.07.2012 | 21:38 Uhr
K. Jürgensen und H Augustin

Wer bei diesem Thema auf schwarz-gelb eindrischt hat anscheinend überhaupt keinen Plan, was bei rot-grün erst losgehen wird. Das aktuelle Energie-Polypol verdanken wir den Herren Schröder und Fischer schon, genau so wie eine Ökosteuer für die Bahn, die den Luftverkehr steuerfrei hält. Nach Beschluß des Atomausstiegs hat rot-grün NICHTS für einen Ausbau der Netze unternommen sondern lediglich irrsinnige Subventionen von Solar- und Windernergie in Gang gesetzt (die Firmen, die im Verlauf dieses Förderungswahns an die Börese gingen sind mittlerweile fast alle pleite und die Steuermillionen wandern direkt in chinesische Billigfabriken).

Ihre Kritk an schwarz-gelb ist ja nicht unberechtigt - nur was bitte soll die Alternative sein? Siggi-Pop und Fatima Roth? Na danke...

18. | Helmut Erb | 16.07.2012 | 21:18 Uhr
Abgekupfert

Aber Herr Hatje, das könnte Sie Ihren Doktortitel kosten. Wenn Sie zitieren, doch bitte korrekt unter Angabe wenigstens einer der Quellen.
http://www.dena.de/fileadmin/user_upload/Nachrichten/2012/Kommentar_SK_Handelsblatt.pdf

Was Sie da vom Chef der dena abgekupfert haben, ist technischer Unsinn, auch für das Jahr 2022, auf das er sich bezieht.

Wenn ich nun auch gar nicht mehr sicher bin, ob Sie wirklich an seriöser Information interessiert sind, gebe ich Ihnen doch noch etwas zu lesen zu den Subventionen der Atomindustrie:
http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/die-200-milliarden-euro-luege-ueber-die-foerderung-der-atomwirtschaft/

19. | Hans Hinrich Hatje | 16.07.2012 | 20:29 Uhr
Sinnvoller Ausbau nötig

Wer sich in die Reihe von umstrittenen Klimawandelskeptikern oder-leugnern begibt wie F.Singer, stellt sich auf eine Stufe mit Ex-US-Präsident George W. Bush, der es durch den massiven Einfluss der Industrielobby geschafft hat, weltweit den Einfluss so auszudehnen, dass eine sinnvolle Fortsetzung des Kyoto-Protokolls nicht erfolgen konnte entgegen den wichtigen Erkenntnissen auf dem Weltklima(umwelt-)gipfel von 1992 in Rio. Wir müssen uns den Auswirkungen des Klimawandels weiterhin bewusst sein (Weltklimarat u.a.). Das nötige Knowhow dazu ist in Deutschland vorhanden, um über den Ausbau erneuerbarer Energien in sinnvollen Schritten den Energiebedarf sicherzustellen. Wenn in Deutschland an einem sonnenreichen Sonntag nur 70% aller installierten Photovoltaikanlagen Strom produzieren, dann beträgt die eingespeiste Leistung rd. 34 GW(gigawatt). An einem Sommerwochenende beträgt aber die Nachfrage nur rd. 30 GW. Dies bedeutet dann, dass alleine die Photovoltaik mehr Leistung zur Verfügung stellt als benötigt wird. Viele hunderttausende dezentrale Anlagen haben damit nicht nur auf das deutsche Verbundnetz, sondern auch über unsere Grenzen hinaus Auswirkungen(unterstreicht die Wichtigkeit eines funktionierenden Netzentwicklungsplanes). ....

20. | Udo Damerau | 16.07.2012 | 19:11 Uhr
@ HANS HINRICH HATJE

Sie meinen "...nur brauchen wir mehr Innovationen in der Stromerzeugung..."
und fragen:
"Warum sind wir in der Energiepolitik nicht genauso europäisch wie wir es gerne bei der Bewältigung der EU-Schuldenkrise sein wollen?"
.
Weil zum Beispiel die Engländer nicht so CO2-Klima-gläubig sind wie unsere Politiker. Da dürfen bereits die Schüler lernen, was an dem Al-Gore-Film ´Eine unbequeme Wahrheit´ falsch ist.
http://www.youtube.com/watch?v=UPB6pZ-4kGo
Hier können Sie ab 1:08 Minuten hören, dass der damalige Umweltminister 6000 Kopien von diesem Film gekauft hat.
Ich konnte bisher trotz mehrerer Anfragen bei zuständigen Politikern nicht erfahren, wie er bei uns verwendet wird.

Wie das in England geschieht, erleben Sie hier in neuen Punkten, die ein englisches Gericht festgestellt hat - der Film darf dort nur mit den entsprechenden Kommentaren gezeigt werden:
http://www.youtube.com/watch?v=roMJaj8-9zs
Falls Sie unter Zeitdruck stehen, gleich auf 3:55 Minuten springen.

Wer heute den CO2-Schwindel immer noch nicht durchschaut hat und immer noch den Medien glaubt, sollte seinen Computer einmal dazu verwenden, sich im Internet die Gegenbeweise anzusehen / hören und sich eine eigene Meinung bilden.
Die wenigen Gegendarstellungen in den Öffenlichen sind schnell Schnee von gestern, das Internet vergisst nicht so schnell, ist mit den Fakten um einiges ´nachhaltiger´ - allerdings muss man selbst tätig werden und seine gläubige Passivität ablegen.
Vielleicht haben Sie ja die Zeit, meine obigen Links in den Vorkommentaren anzuwenden.

21. | Hans Hinrich Hatje | 16.07.2012 | 17:37 Uhr
Zu schwarz gemalt?

Bei allen Bedenken, die über die Umsetzung der Energiewende bestehen(und die durch wenig kompetente Politiker kaum so schnell vorangebracht werden kann), sollte man nicht zu Schwarzmalen. Z.B. mussten 2011 durch die erneuerbaren Energien für 4,7 Milliarden Euro weniger Steinkohle und Erdgas eingeführt werden. Da Photovoltaik einen Anteil von 15 % beim Ökostrom ausmacht, müssten bei den Kosten - ohne Berücksichtigung der CO2-Vermeidung - also rd. 750 Millionen Euro gegengerechnet werden. Es stimmt nicht, dass nur erneuerbare Energien wie Photovoltaik staatlich gefördert werden. Braun- u. Steinkohle sowie Atomkraft erhielten 2010 zus. nicht weniger als 15,2 Milliarden Euro an Finanzhilfen. Rückblickend hat allein die Atomkraft von 1970 bis 2010 rd. 196 Milliarden Euro Fördergelder verschlungen. Dagegen fällt die Unterstützung der erneuerbaren Energien mit 39 Milliarden Euro fast bescheiden aus. Dennoch haben sie damit fast den Anteil im Strommarkt erreicht, den die Atomkraft vor dem Ausstieg hatte. Die Verbraucherkosten sind gar nicht das wesentliche Problem, sondern in Wahrheit machen RWE, E.ON und Co. Druck; wenn nämlich immer mehr Sonnenstrom eingespeist wird, dann rechnen sich umso weniger Steinkohle- und Gaskraftwerke.Die Energiewende geht schon in die richtige Richtung, nur brauchen wir mehr Innovationen in der Stromerzeugung, -speicherung u. im -transport. Und das möglichst auf europäischer Ebene. Warum sind wir in der Energiepolitik nicht genauso europäisch wie wir es gerne bei der Bewältigung der EU-Schuldenkrise sein wollen?

22. | Helmut Erb | 16.07.2012 | 16:54 Uhr
Das erhellende Interview

Inzwischen kann man sich im Internet anhören, was der Bundesumweltminister heute im Morgenmagazin der ARD zu sagen hatte. Er sprach von der Klimawende (wohl eine spontane Wortschöpfung) und von CO2 als Schadstoff.

Seine Ahnungslosigkeit ist mit Händen zu greifen.

23. | Udo Damerau | 16.07.2012 | 13:17 Uhr
"Das Zwei-Grad-Ziel war von Anfang an ein sehr ehrgeiziges Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn alles gemäß Drehbuch verläuft"

.
´Zwei Grad - das absulute Maximum´ - so der Schöpfer der Idee, Prof. Schellnhuber.
http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_407245&src_vid=ZPbrZdYZFvs&v=4PhXbnlrpPk&feature=iv
Wo wir heute mit der Temperatur stehen, geht ebenfalls daraus hervor.

Wenn man sich das in Ruhe anhört und durchdenkt, muss man sich fragen, wie eine promovierte Physikerin sich von dem Mann noch beraten lassen kann.

Und dass er nicht bereit ist, mit Andersdenkenden zu diskutieren, kann man sich hier kurz und knapp anhören - mit (...) grinsender Bärbel Höhn.
http://www.youtube.com/watch?v=zCFE-I63x6o

(...) die Punkte bitte nach Belieben selbst ersetzen.

24. | Petra Tiemann | 16.07.2012 | 12:39 Uhr
Auch Mutti kann es nicht mehr richten, die Energiewende ist gescheitert

Der neue Umweltminister hat erkannt, dass die Energiewende gescheitert ist und will sich nun dafür einsetzen, dass die Strompreise für die Verbraucher nicht noch mehr steigen. Er glaubt, das läge an zu wenigen Elektroautos und fehlenden Stromtrassen. Falsch, Herr Umweltminister, denn selbst wenn neue Stromtrassen den Windstrom nach Süddeutschland leiten könnten, (obwohl der norddeutsche Windstrom dort unten gar nicht mehr benötigt würde, weil die dort unten im Süden zwischenzeitlich auch immer mehr verspargelt werden) und selbst wenn der brave Bürger nun endlich nur noch im Elektroauto unterwegs wäre, würden die Strompreise nicht sinken und vor allem wäre eine zuverlässige Stromversorgung durch „Erneuerbare“ keinesfalls gewährleistet. Es würde weiterhin Atomstrom aus Tschechien, Frankreich, Belgien und der Schweiz importiert werden, es müßten trotzdem Kohlekraftwerke gebaut oder reaktiviert werden, es müßten trotzdem Gaskraftwerke gebaut werden usw, usw. Deshalb, wie Herr Erb richtig schreibt: Treten Sie die gesamte Energiewende in die Tonne, Herr Umweltminister. Herr Habeck benötigt eine neue Brille, denn anders kann ich mir seinen verstellten Blick auf die angeblich „sinkenden“ Strompreise durch „Erneuerbare“ nicht erklären. Ihr Beitrag

25. | Udo Damerau | 16.07.2012 | 11:49 Uhr
"...bald ein bindendes Klimaabkommen als Nachfolge von Kyoto..."

...das dann global gelten soll.
Eine europäische Vorgabe haben wir ja bereits mit dem Emissionshandel:
http://www.bmu.de/klimaschutz/emissionshandel/content/37772.php
Einige Auszüge:

"Emissionshandel - Was ist das?
Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument, mit dem das Klima geschützt werden soll.

2. Zuteilung von Verschmutzungsrechten
Für die bewilligte Menge an Treibhausgasemissionen benötigen die Unternehmen Berechtigungen, sogenannte Emissionszertifikate. Ein Zertifikat gibt dem Inhaber das Recht zur Emission von einer Tonne Kohlendioxid (CO2).

Verbraucherinformation
Vom Emissionshandel profitiert jede und jeder Einzelne. Er ist eine wirksames und kostengünstiges Instrument, Treibhausgase zu vermeiden und so unser Klima zu schützen."

Und darin ist auch zu finden:
"In den ersten beiden Perioden legten nationale Zuteilungspläne, sogenannte Allokationspläne, sowohl die Gesamtmenge der Zertifikate als auch deren Verteilung fest. Dies schreibt die europäische Emissionshandelsrichtlinie vor. "

Wir sind also - abgesehen von den Kyoto-Vereinbarungen - noch ein wenig von
einer globalen Klimadiktatur entfernt, wie ich sie heute um 08:59 erwähnt habe.
(Am Ende muss es dort natürlich heißen: (siehe oben) , nicht ´sie oben´)

Und das alles basiert auf einem Märchen, in dem Ursache und Wirkung vertauscht wurden: Der natürliche, seit Jahrmillionen stattfindende Klimawandel verursacht die Schwankungen des CO2 in der Atmosphäre durch die Erwärmung der Ozeane und deren CO2-Abgabe: Sie enthalten nahezu die Hälfte des globalen CO2 - der Mensch ist nicht einmal für 5% der Gesamtmenge verantwortlich.
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/co225fb9ke8wxy.jpg
Was CO2 Als Treibhaus real bewirken kann, sieht man hier:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/fensterdglb4a5v2j0.jpg

26. | Hermann Augustin | 16.07.2012 | 10:04 Uhr
Gurkentruppe

@Kay Jürgensen

Ich unterschreibe jedes Wort!!!

Es wird Zeit, dass diese selbsternannte Gurkentruppe verschwindet!
Die Mehrheit der Bürger hat von der pseudochristlichen Wirtschaftskriminellen-Schutztruppe und der Mövenpick-Connection die Nase voll.

Neuwahlen!

27. | Kay Jürgensen | 16.07.2012 | 09:40 Uhr
Der Bundeskanzler..

..bestimmt die Richtlinien der Politik.

"Mutti" dürfte angesichts des Eingeständnisses ihres Umweltministers nicht "very amused" sein und darf ihre eingeleitete Wende von der Wende in der Energiepolitik als kompletten Rohrkrepierer betrachten. Nur, den Mann kann sie ja auch nicht wieder wechseln.

Schwarz- Gelb ist und bleibt ein Verein der Pleiten, Pech und Pannen. Jetzt noch die "Herdprämie" oder auch "Kindererziehungs- Fernhaltegesetz mit staatlicher Alimentierung auf Pump", zementiert Ausländerfamilien und untere Bildungsschichten auf dem Lande, die Leute kassieren lieber die Kohle als ihre Kinder in die enorm wichtige Früherziehung zu geben.

Nicht zu vergessen Horst Seehofer, der nicht müde wird tägliche Rücktrittsforderungen für den Fall zu äußern, sollte die Rettung Europas zu teuer werden. Dabei haftet Deutschland bereits mit mehrerer hundert Milliarden für die Schulden Anderer, mit steigender Tendenz. Allein die Billion Euro teuren Schrottpapiere der EZB kosten uns 408 Milliarden Haftung. Aber dafür sollen Steuerhinterzieher gerettet werden, genau die Klientel der Regierung, dabei wird händeringend Geld gebraucht. Gut, dass NRW den Unsinn nicht mitmacht und Steuer- CD`s kauft. Was gebraucht wird, ist eine handlungsfähige Regierung und keine unfähige Truppe, die Ereignisse in der Energiepolitik lassen nichts Gutes erahnen!

28. | Karsten Petersen | 16.07.2012 | 09:06 Uhr
Stellenausschreibung

Stellenausschreibung:

Politiker gesucht:
Haben Sie auch von nichts so recht Ahnung? Weder von Wirtschaft, Bildung, Verteidigung oder Energie? Kein Problem. Berufserfahrung haben Sie keine? Kein Problem: Bewerben Sie sich einfach für ein Amt mit gesichertem Einkommen und garantierter Rente. Über Ihr zukünftiges Ressort entscheidet das Los. Eine riesige Truppe Staatsangestellter hält Ihnen den Rücken frei und bügelt Kritik und Anregungen von Bürgern weg (Wäre ja noch schöner diese dumme Masse mitgestalten zu lassen). Verwirklichen Sie spontan und unüberlegt Ihre Träume und Phantasien, auch unsinnige und kostspielige Projekte sind möglich. Na und wenn es in die Hose geht, sind halt ein paar Milliarden weg, die Landschaft versaut – ist doch egal. Sie können dann noch die Steuern erhöhen und/oder sich gepflegt und finanziell abgesichert zurückziehen. Verantwortung für Ihr tun brauchen Sie nicht übernehmen. Dafür sorgen wir.
Na, haben Sie richtig Lust bekommen, mal so richtig Mist zu bauen? Dann bewerben Sie sich jetzt. Viele unfähige Kollegen freuen sich schon auf Sie.

29. | Udo Damerau | 16.07.2012 | 08:59 Uhr
"...3. Petersberger Klimadialog..."

Ein Bericht zum 2. Petersberger Klimadialog:
http://www.bmu.de/petersberger_konferenz/doc/47565.php
Hier taucht der Satz auf "Klimaschutz ist Weltordnungspolitik"
Sind wir auf dem Weg zu einer Öko- oder Klima-Diktatur, genannt Große Transformation?
Lesenswert sind zunächst Organisation, Auftrag und Ziele des ´Wissenschaflichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen´ (WBGU), Vorsitzender Prof. Schellnhuber. (wer sonst):
http://www.wbgu.de/fileadmin/templates/dateien/veroeffentlichungen/hauptgutachten/jg2011/wbgu_jg2011_ZfE.pdf
Oder gleich die wertenden Gegenstimmen, falls Obiges zu lang ist:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13396336/Wir-rutschen-Hals-ueber-Kopf-in-die-Oekodiktatur.html
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13369876/Nachhaltigkeit-ist-nicht-die-Formel-zur-Welterloesung.html
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/prognosen/tid-22565/klimawandel-auf-direktem-weg-in-die-klimadiktatur_aid_634490.html
und auch
http://www.derwettermann.de/allgemein/wbgu-fordert-globale-%E2%80%9Ekoordinationsrevolution%E2%80%9C/
Dr. Wolfgang Thüne

Es gab bereits eine Ethik-Kommission zur Energiewende, besetzt mit physikalisch nicht eben sehr ´kenntnisreichen´ Mitgliedern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethikkommission_f%C3%BCr_eine_sichere_Energieversorgung#Mitglieder

Und nun haben wir einen Juristen und einen Philosophen als Verantwortliche für unsere zukünftige Energieversorgung.

Wen wundert es da, dass sie sich auf die durch nichts belegte aber wissenschaftlich widerlegte Behauptung des IPCC / Weltklimarates stützen,
die Erde werde durch ein CO2-Treibhaus aufgeheizt - nun soll das böse CO2 also (bei manchen vollständig) eingespart werden, koste es, was es wolle, selbst die nationale Souveränität (sie oben)

30. | Wir sind das Volk | 15.07.2012 | 23:10 Uhr
Ehrlichkeit wird es nicht geben Herr Erb,

denn zu sehr haben planwirtschaftlerische Phantasten besitzt von der Sache gegriffen. Zu groß wäre die einzuräumende Pleite angesichts, dass jeder Bundesbürger potentiell auch mit vielen Tausenden Euro für ESFS und ESM belastet ist. Da schiebt man lieber auf die lange Bank und noch erreichbare Pensionsansprüche, als die Wahrheitskatze aus dem Sack zu lassen.

Alleine der intelektuelle Grusel, dass, wo unsere Stromversorgung äußerst unsicher geworden ist, dass man irgendwelche Hoffnungen in ELEKTRO-Autos steckt, man den Stromverbrauch aber zurückfahren müßte, ist wohl durch keine Satire zu überbieten.

Bis zum großen Knall bleibt erstmal nur die Knechtschaft zu zu sehen, bis wir uns dann besinnen, das Politik eigentlich von gestandenen Fachleuten gemacht werden müßte.
Und nicht von verquasten Ideologen und Menschenhassern, die ihr sozialkommunistisches abgestandenes Süppchen jedem noch denkfähigen Menschen einzutrichtern zu gedenken.

31. | Helmut Erb | 15.07.2012 | 22:47 Uhr
Mehr Ehrlichkeit. Bitte.

Der ehrliche Bundesumweltminister würde einräumen, daß diese Energiewende längst gescheitert ist. Er würde auch zugeben, daß man nicht gleichzeitig weniger Stromverbrauch und mehr Elektroautos anstreben kann. Und er würde nicht den Unsinn verbreiten, daß Atomstrom durch Strom aus sogenannten Erneuerbaren Erzeugern ersetzt werden könne.

Der ehrliche Landesumweltminister würde nicht behaupten, daß Ökostrom den Strom insgesamt billiger macht. Er würde auf Taschenspielertricks durch Gleichsetzung herkömmlicher Kraftwerke mit Windkraftanlagen verzichten. Schließlich weiß er, daß Schleswig-Holstein zu jeder Jahreszeit mit einer gesicherten Leistung von 2000 Megawatt versorgt werden kann, mit einer Ökostromleistung von über 10000 Megawatt aber nicht einmal an einem sonnigen Sonntagvormittag.

Ehrlich wäre auch, die 260 Arbeitsplätze zu erwähnen, die gerade in Ministerien und Agenturen neu eingerichtet werden.

Klug wäre es, den Zug anzuhalten, der offensichtlich in die falsche Richtung fährt. Man könnte Zeit gewinnen zum Nachdenken. Und dann würde man diese Energiewende in die Tonne drücken. Aber dazu bräuchte man vor allem mehr Ehrlichkeit.

32. | Hans Stein | 15.07.2012 | 22:41 Uhr
Heuchelei

Altmaier stellt erst einmal 140 bestbezahlte Leute neu ein, um die Energiewende in den Griff zu kriegen, natürlich nicht zeitlich befristete Arbeitsverträge. Und wir werden sicherlich noch erfahren, dass diese Posten überwiegend mit Mitgliedern der Partei besetzt werden.

Erst die Windräder, dann die Stromtrassen? Harbeck schätzt die Lage richtig ein: Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem!

33. | Hans Stein | 15.07.2012 | 22:35 Uhr
Heuchelei

Altmaier stellt erst einmal 140 bestbezahlte Leute neu ein, um die Energiewende in den Griff zu kriegen, natürlich nicht zeitlich befristete Arbeitsverträge. Und wir werden sicherlich noch erfahren, dass diese Posten überwiegend mit Mitgliedern der Partei besetzt werden.

Erst die Windräder, dann die Stromtrassen? Harbeck schätzt die Lage richtig ein: Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem!

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