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Politik

20. August 2014 | 10:46 Uhr

CCS-Technologie : Gesetz für CO2-Speicherung beschlossen

vom

Der Bundesrat hat den Weg für ein Gesetz zur unterirdischen Speicherung von klimaschädlichem Kohlendioxid freigemacht. Konkrete Projekte gibt es aber noch nicht.

Berlin | Nach dem Beschluss vom Freitag soll das Gesetz ab sofort gelten. Die verpresste CO2-Menge wird auf 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr und Speicher begrenzt - zunächst waren 3 Millionen Tonnen geplant. Zudem gibt es eine Länderklausel, mit der Bundesländer unter bestimmten Bedingungen Speicher in ihrem Gebiet verhindern können.
Schleswig-Holstein will davon für das gesamte Landesgebiet Gebrauch machen. Die Bundesregierung sieht die Abscheidung von CO2 bei der Kohleverbrennung oder in der Industrie als Klimaschutzhoffnung, viele Bürger sind gegen CO2-Lager. Bisher gibt es aber ohnehin keine konkreten Projekte in Deutschland. Eine Regelung war aber von der EU gefordert worden, auch damit Fördergelder für neue Kohlekraftwerksprojekte fließen können.
"Deutschland muss Kompetenzträger in diesem Feld bleiben."
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) sagte: "Ich freue mich über das Ende einer jahrelang andauernden Phase einer Nicht-Umsetzung einer europäischen Richtlinie". Die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) sei sehr wichtig für den Klimaschutz, sagte er auch mit Blick auf die Braunkohlekraftwerke in der Lausitz. Eine Lehre aus der Debatte sei für ihn, dass man vor der Einführung neuer Technologien einen gesellschaftlichen Kompromiss brauche.
Der Parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze (CDU) betonte, eine Einigung sei auch wichtig gewesen, um Strafzahlungen der EU abzuwenden. "Wir stecken tief in einem Vertragsverletzungsverfahren der EU", sagte Hintze. "Wir sorgen für maximale Sicherheit der Menschen", versprach er hinsichtlich der Speicher. "Deutschland muss Kompetenzträger in diesem Feld bleiben."

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von dpa
erstellt am 30.Jun.2012 | 11:36 Uhr

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01. | Udo Damerau | 30.06.2012 | 13:53 Uhr
@ DIETRICH TERASA 30.06.2012 13:28

Wenn´s denn der Wahheitsfindung dient:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/fensterdglb4a5v2j0.jpg

Übigens muss es natürlich heißen; "Welche*s* Schweinderl...";
vorher stand da "Welchen Ausdruck..." - kommt vom Ändern!

Und wenn Sie den Bezugsnamen kopieren und einfügen anstatt selbst zu schreiben, dann wird´s richtig und geht auch schneller.

02. | Hans Stein | 30.06.2012 | 13:45 Uhr
Korrupte Mischpoke

Unglaublich, was diese korrupte Mischpoke von Politikern gegen den Bevölkerungswillen durchsetzt.

03. | Dietrich Terasa | 30.06.2012 | 13:28 Uhr
@Uwe Damerau

Dann lieber CO2! Sauerstoff zum Quadrat gibt es (wohl noch) nicht. ;-)

04. | Udo Damerau | 30.06.2012 | 11:30 Uhr
@ DIETRICH TERASA

"Welchen Schweinderl hätten´s denn gern" hieß es früher in einer Fernsehsendung - hier und jetzt: welches CO2 oder CO² hättens den gern?
Dann verbessere ich den Tippfehler Ko(h)lendioxid gleich mit.

Leider gibt es in den Zeichensätzen keine tiefgestellte 2 und zu Kohlenstoffdioxid oder Kohlendioxid: Laut meiner Schulbildung hätte ich auch Kohlendioxyd schreiben können - das war damals richtig.


05. | Dietrich Terasa | 30.06.2012 | 10:51 Uhr
@Udo Damerau

Inhaltlich bin ich ganz auf Ihrer Linie.
Aber müssen Sie einen Beitrag zitieren, der zwar wissenschaftlich daherkommt, aber nicht einmal in der Lage ist, das Symbol für Kohlenstoffdioxid richtig zu darzustellen?! Das wertet den Artikel ab!
Zum Thema: Da maßen sich die Menschen an, das Weltklima ändern zu wollen, sind aber nicht einmal in der Lage, das Kleinklima über Fußballstadien für eine kurze Zeit so zu ändern, dass es 5 Stunden nicht regnet - oder dass nicht durch zu trockenem Wetter Waldbrände sich ausbreiten können!
Ja, nicht einmal das Wetter kann 100%ig vorhergesagt werden. Und nun soll der Mensch das Weltklima verändern (verbessern?)!
Aber selbst wenn er das könnte, wer weiß, ob er dann nicht (wieder?) einen Fehler machen würde, da er einige Parameter nicht beachtet hat ...?

06. | Roland Porcher | 29.06.2012 | 17:01 Uhr
Sehr demokratisch

Die Wege der deutschen Demokratie sind unergründlich. Anders ist es nicht zu erklären, dass wieder einmal gegen die überwiegende Ablehnung der Mitbürger entschieden wird. Die Freude über die Umsetzung einer EU-Richtlinie zum Klimaschutz.... Sorry, aber das ist ziemlich großer Blödsinn. Ich möchte nicht in der Haut der Generation stecken, die mit den heute bekannten, aber missachteten Spätfolgen eines solchen Klimaschutzes klarkommen muss. Typisch deutsche Politik, wieder kompetenzfrei an der Verantwortung und einer wirklich sauberen Lösung vorbei entschieden.

07. | Udo Damerau | 29.06.2012 | 16:50 Uhr
"...von klimaschädlichem Kohlendioxid..." und "...Die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) sei sehr wichtig für den Klimaschutz"

.
Also dümmer geht´s nimmer!

Kein Mensch, kein Wissenschaftler, keine Institution konnte bisher beweisen, dass die weniger als 5% Anteil des anthropogenen CO2 an der globalen Menge einen Einfluss auf das Klima hat.

Nicht einmal der mehr als minimale Einfluss der CO2 überhaupt auf des Klima kann belegt weden - ganz im Gegenteil:
Bei Erwärmung (die hat es ja tatsächlich gegeben) sondern die Ozeane, in denen immerhin nahezu die Hälfte des globalen CO2 gespeichert ist, dieses wie Sekt und Bier in der Sonne in die Atmosphäre ab, wobei hier weit weniger als 1% am Gesamtvolumen vorhanden ist.

Andererseits steht sogar für das IPCC fest, dass zusätzliches CO2 in der Atmosphäre keinen Einfluss hat, und das ist physikalisch leicht belegbar und verständlich:.
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/fensterddwszmcx26p.jpg

Der Mensch mit der gesamten Industrie ändert an der Mengenverhältnissen nahezu NICHTS, am Klima schon gar nicht, aber das können (wollen) Politiker weder hinterfragen noch bedenken, offensichtlich nicht einmal verstehen.

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