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Panorama

29. Juli 2014 | 12:42 Uhr

Maroder LKW : Schrottreifer Laster fängt auf A7 Feuer

vom

Ein schrottreifer Lastwagen aus Dänemark hat auf der A7 bei Harrislee bei voller Fahrt Feuer gefangen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Löscharbeiten am maroden Fahrzeug waren äußerst schwierig.

Harrislee | Brennender Laster auf der Autobahn: Der Fahrer eines schrottreifen Lastwagens aus Dänemark war am Montag gegen 13 Uhr auf der A7 in Richtung Süden unterwegs, als er kurz hinter der Anschlussstelle Flensburg/Harrislee eine Rauchentwicklung feststellte. Er stoppte das Fahrzeug auf dem Standstreifen und setzte den Notruf ab. Die Feuerwehren aus Handewitt und Ellund machten sich auf den Weg an die Einsatzstelle, auch ein Rettungswagen und die Polizei wurden alarmiert.
Beim Eintreffen stellten die Rettungskräfte fest, dass es im Inneren des Motors brannte, offene Flammen waren noch nicht zu sehen. Für die Einsatzkräfte war es sehr schwierig den Brandherd auszumachen, mit Wasser konnte die Rauchentwicklung zunächst eingedämmt werden, löschen ließ sich das Feuer dadurch aber nicht. Um die Ursache des Feuers zu finden musste das Führerhaus nach vorne gekippt werden - normalerweise kein Problem. Doch bei diesem LKW aus Dänemark, der sichtlich in die Jahre gekommen war, funktionierte dies nicht mehr ohne weiteres. Auch das Ziehen durch Kameraden der Feuerwehr an zuvor befestigten Seilen half nicht, so dass kurzerhand schweres hydraulisches Gerät eingesetzt wurde um das Führerhaus nach vorne kippen zu können.
Mit Wasser wurden die letzten Glutnester gelöscht, nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr war das Feuer wohl im Bereich der Kupplung ausgebrochen. Die Weiterfahrt war für den Fahrer des LKW mit Reiseziel Slowenien nun aber nicht nur aus diesem Grund vorbei. Beamte des Autobahnpolizeireviers Schuby und Einsatzkräfte aus Harrislee stellten erhebliche Mängel am Fahrzeug fest. Mehrere Reifen waren nahezu vollständig abgefahren und wiesen erhebliche Einrisse auf. Selbst wenn der LKW nach dem Feuer noch fahrbereit gewesen wäre, so hätten diese Mängel ausgereicht um das Fahrzeug stillzulegen. Ein Abschleppunternehmen entfernte das Fahrzeug von der Autobahn.

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von Benjamin Nolte
erstellt am 18.Dez.2012 | 03:32 Uhr

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