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Panorama

02. September 2014 | 03:51 Uhr

Neumünster : Pädagoge soll Jungen missbraucht haben: Haftbefehl

vom

Ein Pädagoge aus Neumünster soll einen betrunkenen Jugendlichen in seiner Wohnung missbraucht haben. Gegen den 36-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

Neumünster/Kiel | Noch im Sommer 2011 baute er mit 60 kleinen Mädchen und Jungen Hütten im Stadtwald, jetzt sitzt ein 36-jähriger Pädagoge aus Neumünster hinter Gittern. Die Staatsanwaltschaft Kiel hatte wegen sexuellen Missbrauchs Haftbefehl gegen den früheren Mitarbeiter des städtischen Betreuungsprojekts "Linie 412" erlassen. Er soll vor einer Woche einen 16-Jährigen in seine Wohnung im nördlichen Stadtteil Einfeld gelockt und sich später an dem betrunkenen Jugendlichen vergangen haben.
Offenbar waren gegen den Pädagogen vor gut einem Jahr schon einmal ähnliche Vorwürfe erhoben worden, die sich dann aber nicht beweisen ließen. Wie Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth am Sonntag erklärte, wurde die Verwaltung im Rathaus darüber auch nicht informiert. Bei der "Linie 412" war der Pädagoge nur vorübergehend als Aushilfe auf Honorarbasis beschäftigt. Sein Vertrag endete im Herbst 2011. Aus dem Umfeld war zu erfahren, dass Unzuverlässigkeiten und Alkoholprobleme zu der Trennung geführt haben sollen.

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Eltern in Neumünster aufgebracht

Der beschuldigte Mann hatte an der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster seine pädagogische Ausbildung mit dem Schwerpunkt auf offene Kinder- und Jugendarbeit abgeschlossen. Danach heuerte der Vater einer neunjährigen Tochter als Erlebnispädagoge auf dem Traditionssegler "Pippilotta" in Kappeln an der Schlei an, bevor er schließlich in Neumünster zur "Linie 412" stieß.
Stadtrat Humpe-Waßmuth sucht zwecks Aufklärung den engen Kontakt mit Polizei und Staatsanwaltschaft. Auch wenn es gegenwärtig keinerlei Hinweise auf Fehlverhalten des Pädagogen in seiner Zeit als städtischer Mitarbeiter gibt, versteht Humpe-Waßmuth die Aufregung vieler Eltern in Neumünster. Er hat deshalb bereits eine Service-Nummer eingerichtet: Unter Tel. 04321/26792-10 können sich besorgte Eltern beim Fachdienst Kinder- und Jugendarbeit melden.

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von ca
erstellt am 18.Dez.2012 | 10:38 Uhr

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