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Panorama

20. April 2014 | 02:37 Uhr

Strohanhänger auf Bahnübergang - Lokführer verhindert Unglück mit Syltzug

vom

Beinahe hätte es in Hattstedt einen Zugunfall gegeben. Ein mit Stroh beladener Anhänger stand auf dem Bahnübergang. Doch der Lokführer konnte bremsen.

Hattstedt | Das ging gerade noch einmal gut: Weil er die Situation schnell erkannte und reagierte, hat der Lokführer eines Syltzuges ein Bahnunglück verhindert. Ein Traktor war am Sonnabend in Hattstedt mit seinem Anhänger über den Bahnübergang gefahren. Die Anhängerkupplung riss und der mit Stroh beladene Beiwagen blieb auf den Gleisen stehen, wie die Flensburger Bundespolizei am Sonntag berichtete. Der Lokführer des herannahenden Zuges sah die Gefahr und leitete sofort eine Schnellbremsung ein.
Fünf Meter vor dem Anhänger kam der Intercity, der von Hamburg nach Westerland unterwegs war, zum Stehen. Die 400 Reisenden im Zug wurden nicht verletzt. Gegen den 37-jährigen Traktorfahrer wurde Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr erstattet. Die Bahnstrecke musste für den Einsatz rund eine Stunde gesperrt werden.

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von dpa
erstellt am 21.Aug.2012 | 08:11 Uhr

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01. | Udo Damerau | 20.08.2012 | 17:51 Uhr
Gerissen? Genau hingesehen:

.
Der Treckerfahrer muss blitzschnell reagiert / gebremst haben - sonst stände der Trecker weiter vom Anhänger entfernt.

Weiter: Sieht man (in der Vergrößerung) genau hin, so sind Trecker und Anhänger noch (oder wieder?) verbunden - die Deichsel hängt nicht unten, und der Abstand entspricht dem mit eingehängter Kupplung.

Falls wieder verbunden: wie ging das denn so schnell zwischen schließender Schranke und Zugannäherung?

Und zur Sicherung des Überganges und Rückmeldung des Zustandes:
Da gibt es so viele unterschiedliche Verfahren und Möglichkeiten, dass eine Beurteilung ohne Kenntnis der individuellen Anlage und deren Verhalten / Verfahren nicht möglich ist.


02. | U. M. | 20.08.2012 | 16:17 Uhr
Anhänger

Also die Ladung scheint vorbildlich gesichert zu sein. Und so alt und gammelig sieht der Anhänger nun wirklich nicht aus. Da habe ich schon anderes gesehen in der Landwirtschaft. Vielleicht war es einfach Materialermüdung an einem Punkt der Deichsel?

Und wenn es wirklich die Anhängerkupplung war, dann lag es übrigens am Trecker, denn die AHK gehört zur Zugmaschine, nicht zum Anhänger. - Vielleicht hätte da schon etwas Fett am Zugmaul gereicht, um das Beinaheunglück zu verhindern.

03. | Peter Petersen | 19.08.2012 | 21:04 Uhr
Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer

Das hätte ganz böse ins Auge gehen können.
Warum die Anhängerkupplung riss das wird sich wohl klären lassen.
Eine andere Sache noch:
Vorhin lag in Husum im Bereich der Bahnunterführung beim Bahnhof einer dieser großen Strohballen mitten auf der Straße. Ein weit und breit kein Besitzer. Scheint ja nichts passiert zu sein aber es hätte ja auch ein Auto, Fahrradfahrer oder Fußgänger getroffen werden können.
Ja, es ist Zeitdruck da, aber dadurch darf keine Gefahr für die Öffentlichkeit entstehen. Ich schätze mal der Syltzug war gut gefüllt...

04. | Christian Matt | 19.08.2012 | 19:48 Uhr
Im Moment ist ja Hochkonjunktur mit Stroh fahren.

Wenn man sich allerdings die Geschütze mal genau anschaut muss einem Angst und Bange werden.
Beleuchtung geht ab und zu mal, TÜv haben die Anhänger schon mal gar nicht, wenn Nummernschilder vorhanden sind dann welche aus dem 30jährigen Krieg. Hinten am Hänger prangt dann ein großes 25 km/h-Schild damit der Fahrer keine Klasse 2 haben muss. Wenn man aber mal hinter so einem Gefährt her fahren muss kommt man leicht und locker auf 50 km/h, auf dem Trecker sitzen dann 17-18 jährige Erntehelfer. Polizeikontrollen?? Fehlanzeige, die Polizei kommt immer zu spät, nämlich dann, wenn schon ein Unfall geschehen ist. Sicherungsgurte?? Ja, aber teilweise so alt und brüchig dass sie in den Müll gehören.

Aber die Bauern haben ja Narrenfreihit, wenn man auf dem Dorf wohnt und sich mal beschwert hat man sofort den gesamten Bauernverband und die Landwirtschaftskammer gegen sich.

05. | Ewald Neumann | 19.08.2012 | 17:51 Uhr
abgrissen?

Vielleicht fragt man erst Mal, wieso die Anhängerkupplung abreissen konnte? Vergammelt? Kein TÜV mehr gehabt? Dann wirds eine teure Strohfahrt!

06. | Frank Dziallas | 19.08.2012 | 14:51 Uhr
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr?

Was mich nur wundert ist das der Zug freie Fahrt hatte obwohl die Schranke gar nicht ganz geschlossen war. Funktionieren hier vielleicht die Sicherungsanlagen der Bahn nicht richtig?

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