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Panorama

21. August 2014 | 06:19 Uhr

Juli

vom

Ein Guantanamo-Häftling kommt nach Hamburg, ein Tornado verwüstet Helgolands Campingplatz. Ole von Beust und Maria Jepsen treten im Juli zurück.

7. Juli: Hamburg erklärt sich bereit, einen von zwei nach Deutschland ausgewiesenen Guantanamo-Häftlingen aufzunehmen. Der gebürtige Palästinenser kommt im September in der Hansestadt an und will dort eine Familie gründen.
8. Juli: Der Kampf hat sich gelohnt: Die geplante Schließung der Mediziner-Ausbildung an der Universität Lübeck ist vom Tisch. Der Bund will deutlich mehr Geld für das Forschungsinstitut bereitstellen. Das Land wird so um 25 Millionen Euro jährlich entlastet - damit kann die Arztausbildung in Lübeck weiter gehen.
11. Juli: Der Skandal um Missbrauchsfälle in der Kirchengemeinde Ahrensburg erreicht Bischöfin Maria Jepsen. Sie soll bereits 1999 von den Vorwürfen erfahren, jedoch nichts unternommen haben.
12. Juli: Ein Unwetter zieht über Helgoland, aus dem sich ein Tornado entwickelt. Er zerstört kurz darauf den Campingplatz auf der Düne.
15. Juli: Zwei Schwerkriminelle müssen aus der Sicherungsverwahrung der Justizvollzugsanstalt Lübeck entlassen werden. Das Oberlandesgericht Schleswig setzt damit das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte um, nach dem eine Sicherungsverwahrung nicht rückwirkend verlängert werden darf - und hat eine Beschwerde des Generalstaatsanwalts Erhard Rex verworfen. Ab August werden sie in der Psychiatrischen Klinik in Neustadt untergebracht.
16. Juli: Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen tritt zurück. "Meine Glaubwürdigkeit wird angezweifelt", begründet sie. Jepsen soll bereits 1999 von den Missbrauchsfällen in Ahrensburg erfahren haben. Sie bestreitet dies.
16. Juli: In Hamburg wird die Mutter der verhungerten Lara Mia zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Ihr früherer Lebensgefährte erhält eine neunmonatige Bewährungsstrafe.
18. Juli: Beim Hamburger Volksentscheid über die Schulreform lehnt eine überraschend klare Mehrheit die von CDU und GAL beschlossene Einführung der sechsjährigen Primarschule ab.
18. Juli: Auf Fehmarn stirbt ein zehnjähriger Junge aus Hessen bei einem Schnuppertauchkurs. Eine 16-Jährige schwebt zunächst noch in Lebensgefahr, verstirbt aber zehn Tage später auch.
18. Juli: Nach fast neun Jahren im Amt gibt Hamburgs erster Bürgermeister Ole von Beust seinen Rücktritt zum 25. August bekannt. Nachfolger soll der bisherige Innensenator Christoph Ahlhaus werden.
19. Juli: In Hörnum auf Sylt startet die "Expedition Wattenmeer". Bei dem zweiwöchigen Medienprojekt des sh:z vertieft ein Team an Bord des historischen Seglers "Ronja" die Themen, die die Menschen im und am Watt beschäftigen. Mit an Bord ist auch der Ex-Delfintrainer und Oscarpreisträger ("Die Bucht") Rick OBarry.
20. Juli: Thomas Pfleiderer wird neuer Generalstaatsanwalt in Schleswig-Holstein. Schnell werden Vorwürfe laut, die Wahl des bisherigen Chefs der Anklagebehörde im niedersächsischen Hildesheim habe etwas mit seiner Parteizugehörigkeit zur FDP zu tun. Antreten wird Pfleiderer seinen Posten aber erst einmal nicht: Ein unterlegener Bewerber klagt vor dem Verwaltungsgericht Schleswig.
27. Juli: Nach fünf Wochen ist der im Sudan entführte THW-Helfer Malte G. aus Wahlstedt wieder frei. Für den 34-Jährigen und einen weiteren THW-Helfer soll Lösegeld in Millionenhöhe gezahlt worden sein.
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von shz.de
erstellt am 30.Dez.2010 | 09:37 Uhr

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