zur Navigation springen
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Panorama

30. August 2014 | 12:12 Uhr

Schneefall im Norden : Glätteunfälle auf den Autobahnen

vom

Gefährliche Glätte: Der erneute Wintereinbruch im Norden hat Polizei, Feuerwehr und Straßendiensten jede Menge Arbeit beschert. Bei Dutzenden Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt.

Itzehoe/Bad Oldesloe | Heftiger Schneefall sorgte am Sonnabend für zahlreiche Glätteunfälle in ganz Schleswig-Holstein. Allein auf der Autobahn 23 Heide-Hamburg haben sich mindestens zehn Unfälle ereignet. Nahe der Anschlussstelle Itzehoe Süd sei ein Auto in einen Lastwagen gefahren, der wegen eines anderen Autos, das sich auf der Fahrbahn gedreht hatte, halten musste, sagte ein Polizeisprecher. Eine Frau sei dabei leicht verletzt worden. Bei weiteren Unfällen in beiden Richtungsfahrbahnen blieb es bei Blechschäden. "Es hat gerappelt ohne Ende", sagte der Sprecher. Wegen der nassen Kälte seien die Fahrbahnen "schweineglatt".
Auf schneeglatter Fahrbahn sind am Sonnabend auf der A1 Lübeck-Hamburg sechs Autos ineinandergefahren. Es habe Verletzte gegeben, wie viele sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher in Lübeck. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz, eine verletzte Person sei in die Uniklinik Lübeck gebracht worden. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Reinfeld und Bad Oldesloe in Fahrtrichtung Hamburg. Bei einem weiteren Unfall auf der A1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe wurden zwei Menschen leicht verletzt. Der Wagen eines älteren Ehepaares geriet auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in die Leitplanke. Die Insassen wurden vor Ort von den Rettungskräften behandelt. Wenig später drehte sich auf der Gegenfahrbahn ein weiteres Auto. Im Bereich der Autobahnpolizei Bad Oldesloe habe es auf den Autobahnen 1, 20 und 21 noch weitere 13 Unfälle gegeben.


Auf der A21 zwischen Schwissel und Bad Oldesloe rutsche ein Kombi aus Norwegen eine Böschung hinab und prallte gegen einen Baum. Die Beifahrerin wurde dabei eingeklemmt, konnte aber von den Rettungskräften schwer verletzt befreit werden. Der Fahrer blieb unverletzt. An dem Auto entstand ein Totalschaden. Wegen weiterer leichterer Unfälle habe die Autobahn weiter nördlich bei Högersdorf vorübergehend gesperrt werden müssen. Auch am Kreuz Bargteheide, wo die A21 auf die A1 mündet, verunglückten fünf Fahrzeuge, wobei ein Mensch verletzt wurde. Auf der A23 fuhr ein Auto nahe der Anschlussstelle Itzehoe Süd in einen Lastwagen, der wegen eines anderen Autos, das sich auf der Fahrbahn gedreht hatte, halten musste. Mindestens eine Person sei dabei zu Schaden gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Auf dem Weg zum Einsatzort hatten die Rettungskräfte mit dem Wintereinbruch zu kämpfen: "Es war so glatt, dass wir selbst Schwierigkeiten hatten, zur Unfallstelle zu kommen", sagte Dirk Voss, Einsatzleiter der Feuerwehr.
Am Nachmittag setzte dann auch im Norden Schneefall ein. Aufgrund schlagartig einsetzender Straßenglätte kam es auf der A7 im Bereich zwischen Owschlag und Tarp in beiden Richtungen zu mehreren Unfällen. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt und mussten in das Schleswiger Krankenhaus eingeliefert werden.
Auch in Hamburg gab es nach Angaben der Verkehrsleitstelle eine Reihe von Blechschäden, aber keine schweren Unfälle. Die Stadtreinigung sei im Einsatz, die Straßen seien weitgehend frei. Die Gehwege waren dagegen zum Teil sehr glatt. Die Feuerwehr musste mehr als 20 Mal ausrücken, weil Fußgänger gestürzt waren, wie ein Sprecher sagte.
Anzeige
Anzeige
zur Startseite

von Peter Wüst/dpa
erstellt am 26.Dez.2012 | 11:22 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Nachrichtenticker