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Panorama

24. April 2014 | 07:50 Uhr

B207 in Brunstorf gesperrt - Feuer vernichtet Werkstatt-Scheune

vom

Ein paar Funken eines Schweißgeräts führten zu einem Großbrand in Brunstorf. Flammen und Rauchsäulen stiegen aus dem Dach einer Autowerkstatt.

Brunstorf | Eine ehemalige landwirtschaftlich Scheune, die als Autowerkstatt genutzt wurde, ist am Mittwochnachmittag in Brunstorf bei Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) in Flammen aufgegangen. Um 13.10 Uhr hatte die Leitstelle nach dem Notruf eines Mechanikers zunächst die Feuerwehren aus Brunstorf und Schwarzenbek zu einem angeblich brennenden Wagen in der Werkstatt alarmiert. Er soll bei Schweißarbeiten in Flammen aufgegangen sein. Schon auf der Anfahrt war angesichts der massiven Rauchentwicklung deutlich, dass dort mehr als nur ein Auto brennt.


Schließlich kämpften 100 Feuerwehrleute, auch aus Dassendorf, Kollow, Elmenhorst und Geesthacht, gegen einen Großbrand an. Das Feuer hatte sich vom Erdgeschoss auf das erste Obergeschoss ausgebreitet. Dort lagerten - für die Einsatzkräfte wegen des massiven Brandes unerreichbar - Autoteile wie Sitze, Airbags und Zubehör. Die Airbags drohten zu explodieren. Reichlich Nahrung für das Feuer, das sich ausbreitete und nach einer Stunde durchzündete. Schließlich stand die Scheune in Vollbrand.
Für den Einsatz musste die Bundesstraße 207 voll gesperrt werden. Die Mitarbeiter hatten sich alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht. "Außenstehende Personen sind nicht verletzt worden", teilt Polizeisprecher Andreas Dirscherl mit. Vorsorglich habe sich der Eigentümer von einem Arzt untersuchen lassen, weil er Rauchgas eingeatmet hat.
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von Timo Jann und Peter Wüst
erstellt am 11.Jan.2013 | 07:46 Uhr

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01. | Gerhard Stahl | 09.01.2013 | 16:40 Uhr
Zwei Anmerkungen :

1. Hoffentlich liest hier nicht die Bauaufsicht mit.
2. a) Feuerhemmende Wände / Decken ?
b) Feuerlöscher ausserhalb des möglichen Gefahrenbereich ?
.
In jungen Jahren habe ich mir vor dem Amtsgericht Osnabrück einen Strafprozess zu eben diesem Thema angeschaut. Der körperlich schwer Behinderte Mann hatte einen Feststoff-Ofen in Betrieb genommen, ohne diesen vom SChornsteinfeger abnehmen zu lassen. Eines Tages, bevor er zum Einkauf ging, hat er den Ofen "gefüttert". Als der Mann zurück kam fegte die Feuerwehr die Reste zusammen.
Ergebnis : drei Jahre Haft - weil er seine eigene Bude abgefackelt hat.
Der Sachverständige hatte festgestellt, daß die Tapete an der Wand Feuer gefangen hatte, der Ofen zu dicht an der Wand stand.
Kommentar des Richters : mit einer Fermacell-Platte für unter DM 5,- wäre dieser Brand nicht entstanden ................ Männer, da kommt was auf Euch zu .......

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