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Panorama

25. Oktober 2014 | 14:40 Uhr

Niebüll : Disko-Nacht endet mit schwerem Unfall

vom

Am Sonntagmorgen ist ein Auto auf der B5 bei Niebüll im Kreis Nordfriesland von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Niebüll | Sechs Menschen sind am Sonntagmorgen bei einem schweren Autounfall auf der B5 südlich von Niebüll verletzt worden - mindestens vier von ihnen schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 5.45 Uhr auf dem Teilstück der B5 zwischen den Ortschaften Lindholm und Niebüll. Ein BMW war aus Richtung Husum kommend plötzlich nach links von der Fahrbahn abgekommen, nachdem der Fahrer die Kontrolle über das Auto verloren hatte. Der Wagen rutschte in den Straßengraben und prallte dort frontal gegen einen Baum. Im Fahrzeug saßen laut Polizei sechs junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren - obwohl das Fahrzeug nur über fünf Sitzplätze verfügte.


Für die Rettungskräfte wurde Großalarm ausgelöst. Neben vier Rettungswagen aus Niebüll, Husum und Högel wurden auch der Notarzt und die Feuerwehren Niebüll-Deezbüll sowie Lindholm alarmiert. "Auf der Anfahrt zum Unfallort wurde uns von der Leitstelle mitgeteilt, dass mehrere Personen im Fahrzeug eingeklemmt sein sollten", berichtet Einsatzleiter Felix Pfeiffer von der Feuerwehr Niebüll-Deezbüll. Beim Eintreffen stellte sich dann heraus, dass sich außer dem Fahrer bereits alle Insassen selbst befreit hatten. Der Fahrer selbst war in dem völlig zerstörten Fahrzeugwrack kompliziert eingeklemmt. "Wir mussten schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen und das Dach sowie beide Türen auf der Fahrerseite heraustrennen, um den Mann befreien zu können." Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Flensburger Krankenhaus eingeliefert.
Auch drei weitere Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen. Zur Unfallursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Nach ersten Erkenntnissen sollen die jungen Autoinsassen jedoch auf dem Rückweg von einem Diskothekenbesuch nach Hause gewesen sein. Straßenglätte kommt als Unfallursache nach Angaben der Beamten jedoch nicht in Betracht.
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erstellt am 26.Feb.2013 | 07:47 Uhr

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