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Panorama

24. April 2014 | 07:51 Uhr

Drei Tote bei Unfall - „Bandido“ in Unglücksauto von Hardebek

vom

Rockerfahrt in den Tod: Im verunglückten Luxuswagen von Hardebek mit drei Toten starb auch der Vizepräsident der „Bandidos“ von Rügen. Ein weiterer Rocker saß im Fahrzeug.

Hardebek | Für einen 46 Jahre alten Mann aus Niepars (Kreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern), einen 23-jährigen Neumünsteraner und einen 24-Jährigen aus Bönebüttel (Kreis Plön) kam jede Hilfe zu spät: Sie überlebten den Aufprall der schweren Mercedes-Limousine an einem Baum nicht. Gemeinsam mit einer 23 Jahre alten Frau aus Neumünster saßen sie am Samstagvormittag im Wagen des 26-jährigen Fahrers aus Brokstedt (Kreis Steinburg), als dieser offenbar mit zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam und auf der Hauptstraße in Hardebek gegen einen Baum prallte. Anschließend brannte das Auto.
Die örtliche Feuerwehr war schnell zu Stelle, um das Feuer zu löschen. Im Laufe der schwierigen Bergungsaktion konnten die zwei im Wrack eingeklemmten Schwerverletzten befreit werden. Mit Rettungshubschraubern wurden sie ins Krankenhaus geflogen. Ihr Zustand ist kritisch. Dem 26-jährigen Fahrer mussten beide Beine amputiert werden.

Unter den drei Todesopfern ist ein hochrangiges Mitglied der Rockergang "Bandidos". "Dabei handelt es sich um den Vizepräsidenten des "Bandido"-Chapters Rügen", bestätigte Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Montag. Ob die beiden anderen Verkehrstoten ebenfalls zur Rockerszene gehörten, war unklar. Einer der insgesamt fünf Insassen des Luxuswagen sei Mitglied der Contras von Neumünster gewesen, sagte Heß. Die Contras sind ein Unterstützer-Club der "Bandidos".
"Ein Manipulieren des Fahrzeugs oder Fremdverschulden schließen die Ermittlungsbehörden definitiv aus", sagte Heß. Es bestehe aber der Verdacht, dass der 26 Jahre alte Fahrer alkoholisiert war. Das Ergebnis einer Blutprobe liege noch nicht vor. Das verunglückte Auto soll am Samstag unterwegs gewesen sein zur Eröffnungsfeier des neuen Clubhauses der Bandidos in Wahlstedt (Kreis Segeberg), zu der rund 320 Rocker kamen.

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von jkg/shz.de
erstellt am 03.Jul.2012 | 01:46 Uhr

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