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Kultur

21. Oktober 2014 | 17:09 Uhr

Metal Dayz : Die Außenstelle des Wacken Open Air

vom

Parallel zum Reeperbahnfestival finden am kommenden Wochenende in Hamburg die Metal Dayz statt. Sie sind eine Art Branchentreffen der Metal-Szene.

Hamburg |

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Heavy Metal – das ist für viele Fans eine Lebenseinstellung. „Und zu der tragen alle Beteiligten bei, nicht nur die Musiker“, sagt Christoph Leim, Projektleiter der „Hamburg Metal Dayz“, die am kommenden Wochenende (Freitag bis Sonntag, 27. bis 29. September) in der Markthalle stattfinden. Bereits zum zweiten Mal werden sie da von den Veranstaltern des Wacken Open Airs (der Firma „ICS“) ausgerichtet.

Während in Wacken im kommenden Jahr Zehntausende von Fans bereits zum 25. Mal auf der grünen Wiese moshen, hat der Metal in der Großstadt Hamburg noch keine richtige Heimat gefunden. „Zentral in unserem Konzept ist es deshalb, die Metal Dayz ins beliebte Reeperbahnfestival einzubringen“, so Christoph Leim, der auch ehemaliger Chefredakteur vom „Metal Hammer“ ist. „Wir wollen mehr bieten als die Bands, es ist auch ein Branchentreffen.“

Auf diese Weise kann der gemeine Fan sich hier ein Bild machen, wie die Szene im Augenblick tickt. „In der Markthalle, einer der wichtigsten Konzertorte Hamburgs, gibt es viele Räumlichkeiten für die zahlreichen Programmpunkte“, schildert er. Im Großen Saal finden Konzerte für 1000 Fans statt. Da spielen unter anderem Ikonen wie Children of Bodom, Rage, Caliban, Ordan Organ, Paragon und Insomnium. Auch Kult-Barde Mambo Kurt mit seiner Orgel darf nicht fehlen.

Zwei Autoren lesen aus ihren Werken. Tim Eckhorst, bekannt als Zeichner der Bandporträts, bietet einen Streifzug durch die Welt der Plattencover und bereichert dies durch kleine Anekdoten. Beim „Shoutcoach“ können engagierte Sänger das Brüllen, Growlen und extremen Gesang erlernen. Im „MarX“, einem kleineren Raum für bis zu 280 Leute, finden Diskussionsrunden und Workshops statt. Einen direkten Draht zu den Wacken-Erfindern Thomas Jensen und Holger Hübner gibt es in einer Fragerunde am Freitag.

Weiterhin nehmen Experten, Insider, Musiker und Journalisten zu aktuellen Themen Stellung – wie „Die Welt des Merchandise“ oder „Geld im Musikgeschäft“ (Sonnabend) oder zur Frage „Metal 2013 – und in Zukunft?“ (Sonntag). Darüber hinaus demonstrieren Profis in Musiker-Workshops ihr Spiel, zeigen Tricks und Kniffe und beantworten Fragen der Fans, so etwa beim Gitarren-Workshop mit Victor Smolski von „Rage“. Im Kunstraum gibt es die Wacken-History, die Geschichte des Wacken Open Airs, in Wort und Bild mit zahlreichen Fotos der frühen Jahre. Und im Foyer treffen die Fans die Bands beim Meet & Greet. „Hier verlosen wir wieder Gitarren zugunsten der Wacken-Foundation.“ Auch Tätowierer Alf aus Berlin, der bereits auf der Full Metal Cruise vertreten war, ist da und sticht Fans das Wacken Logo – gratis.

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erstellt am 22.Sep.2013 | 15:00 Uhr

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