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Metal-Festival: Wacken Open Air

22. Februar 2017 | 18:23 Uhr

WOA 2016 : Wacken Open Air verbietet Taschen – Zahl der Schließfächer verdoppelt

vom

Aus Sicherheitsgründen sind Taschen und Rucksäcke auf dem Gelände um die Konzertbühnen nicht erlaubt, sagen die Veranstalter.

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Die jüngsten Amokläufe und Terrortaten haben auch für das weltgrößte Heavy-Metal-Festival in Wacken im Kreis Steinburg Folgen: Die Veranstalter des Wacken Open Air haben sich entschlossen, keine Taschen oder Rucksäcke auf dem Veranstaltungsgelände zuzulassen. Auch die „Full Metal Bags“ gehören dazu. Das teilte die ICS Festival Service GmbH mit.

Die Aufbauarbeiten für das Festival haben begonnen. Am Rande des beschaulichen 1800-Seelen-Dorfes stampfen Monteure auf einer Fläche so groß wie 270 Fußballfelder eine Zeltstadt aus dem Boden. Das „Wacken Open Air 2016“ werde ein sicheres Festival, versprach Sicherheitschef Thomas Hess am Dienstag. Auch mit Blick auf die Ereignisse in Ansbach hätten die Organisatoren ihre Sicherheitskonzepte angepasst: Dazu gehöre unter anderem, dass Rucksäcke und Taschen in diesem Jahr auf dem gesamten Festivalgelände verboten sind. Bauchtaschen seien hingegen erlaubt. Auch die Trinkflaschen, die im festivaleigenen „Full Metal Bag“ enthalten sind, könnten auf das Gelände mitgenommen werden, heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters. Diese Maßnahme soll der allgemeinen Sicherheit dienen.

Zum Veranstaltungsgelände zählen das „Wackinger Village“, „Wacken Center“, „Wacken Plaza“, „Metal Market“, „Beer Garden“ und „Infield“. An den Eingängen werden Schließfächer für die Taschen zur Verfügung stehen. Die Veranstalter bitten, Taschen mit Namen und Telefonnummern zu versehen.

Zweifel an der Umsetzbarkeit hat Organisator Thomas Jensen nicht: „Wir verdoppeln die Zahl der Schließfächer“, kündigt er am Dienstag an. Dabei ist er sich sicher, dass die Anzahl reichen wird. „Wir hatten in der Vergangenheit auch Schließfächer, die wurden aber nur zur Hälfte genutzt.“

Außerdem wurde die Zahl der Sicherheitskräfte erhöht. Insgesamt sollen so die Einlasskontrollen verbessert werden.

Auf Facebook werden dennoch Bedenken laut:

 

Andere zeigen Verständnis:

 
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erstellt am 25.Jul.2016 | 14:47 Uhr

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