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Kieler Woche

05. Dezember 2016 | 01:22 Uhr

Wasserschutzpolizei auf der Kieler Woche : Kollisionen und vermisstes Kind: Kiwo-Einsätze am Wochenende

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Wasserschutzpolizei hatte auf der Kieler Woche viel zu tun. Eine Übersicht der Einsätze.

Kiel | Viele Menschen haben am ersten Kieler-Woche-Wochenende gefeiert - für die Wasserschutzpolizei jedoch bedeutete es auch eine Menge Arbeit. Kollisionen und vermisste Kinder - die Beamten waren im Dauereinsatz.

Alle Neuigkeiten rund um die Kieler Woche erfahren Sie in unserem Liveblog.

So kam es am Samstag zu einer Kollision zwischen zwei Segelyachten in der Friedrichsorter Enge. Das ausweichpflichtige Fahrzeug sei seinen Pflichten nicht nachgekommen, wie es die Polizei formuliert. Das andere Fahrzeug konnte aufgrund der dortigen Wassertiefe nur unzureichend ausweichen, und es kam zur Kollision. Beide Riggs verhakten sich. Die Folge waren Schäden an beiden Schiffen. Personen wurden nicht verletzt. Gegen den Verursacher wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet.

Auch beim Welcome Race in Höhe des Reventlouanlegers stießen zwei Schiffe zusammen. Gegen den verursachenden Schiffsführer wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Ebenfalls am Samstag kollidierte gegen 9.35 Uhr eine Segelyacht mit der Tonne 14 der Heikendorfer Reede. Der Schiffsführer habe Strom und Versatz falsch eingeschätzt. Die Tonne blieb unbeschädigt. An der Segelyacht entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro.

Am Sonntag dann hat ein Traditionssegler in Höhe Leuchtturm Bülk eine Jolle überlaufen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Traditionssegler zwischen zwei Regattafelder hindurchsegeln wollte.

Während der Passage riss das Besansegel und der Traditionssegler konnte nur mit dem Großssegel weitersegeln. Kurze Zeit später lief eine Jolle dem Traditionssegler vor den Bug und kenterte. Zwei Personen fielen ins Wasser. Aufgrund der eingeschränkten Manövrierfähigkeit konnte der Traditionssegler nicht mehr ausweichen und überlief die Jolle. Die beiden Segler konnten unverletzt von der Wasserwacht gerettet werden. Die Jolle wurde bei dem Vorfall stark beschädigt.

Am Sonntag gegen 12.30 Uhr fiel im Rahmen der Regatta der Klassikyachten in der Wiker Bucht auf einer Segelyacht ein Besatzungsmitglied über Bord. Der mit einem Wetteranzug und Rettungsweste ausgerüstete Segler konnte unverletzt geborgen werden.

Vor dem Sportboothafen Laboe schließlich lief Sonntag eine unter Segeln fahrende Segelyacht in Höhe Laboe auf Grund. Im nächsten Hafen wurde das Segelschiff an Land verholt, eine Inaugenscheinnahme der Verbindung des Rumpfes-Kiel ergab, dass sowohl auf der Backbord- wie auch auf der Steuerbordseite jeweils ein Riss auf einer Länge von 50 cm sichtbar waren. Personen wurden nicht verletzt, so die Polizei. Ursächlich war nach ersten Erkenntnissen ein Fahrfehler.   Vermisste Kinder

Doch auch neben dem Wasser kam es zu Einsätzen: Am Samstag gegen 16.30 Uhr wurde dem  Wachhabenden des WSPR Kiel gemeldet, dass ein achtjähriges Kind auf der Kiellinie vermisst wird. Die Polizisten leiteten eine Suchaktion ein - bis das Kind um 16.45 Uhr gefunden und seiner Großmutter übergeben werden konnte.

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erstellt am 20.Jun.2016 | 11:35 Uhr

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