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Schleswig-Holstein

11. Dezember 2016 | 08:59 Uhr

Tourismus-Standorte in SH : Wirtschaftsminister Reinhard Meyer will mal wieder die Strandgebühren abschaffen

vom

Mit einer alten Forderung füllt der Minister das politische Sommerloch. Und er verspricht sich erneut einen „Marketing-Effekt“.

Kiel | Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) plädiert für eine Abschaffung der Strandgebühren an der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostsee. Es sei nicht mehr zeitgemäß, sie zu erheben, sagte Meyer.

Die Forderung ist nicht neu. Meyer hatte bereits 2014 gesagt, mittelfristig strebe SH an, das Kurabgabesystem zu ändern. Ziel sei ein „kurtaxenfreies Urlaubsland“. Zuvor hatte es in Niedersachsen eine Klage gegen die Strandgebühr von drei Euro für die Nordseestrände der Gemeinde Wangerland bei Wilhelmshaven gegeben, die aber gescheitert war.

„Es ist ein Marketing-Effekt, wenn wir sagen könnten: Schleswig-Holstein bietet überall freien Zugang zum Strand“, sagt Meyer zu seiner Forderung. Der Politiker verwies dabei auf das Ostseebad Eckernförde und Länder wie Dänemark oder Frankreich, in denen ein Strandbesuch nichts koste. Die Strandgebühr wird in zahlreichen Urlaubsorten an Nord- und Ostsee über Kassenbuden oder Ticketautomaten eingezogen. Daneben können Kommunen noch über Kurtaxe und Tourismusabgabe Einnahmen erzielen.

 

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erstellt am 27.Aug.2016 | 16:31 Uhr

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