zur Navigation springen

Wirtschaft : Umsatzeinbußen für Industrie in Schleswig-Holstein

vom

Der Branchenführer Maschinenbau büßte insgesamt zehn Prozent ein und kam damit auf 5,9 Milliarden Euro.

Kiel | Die Industrie in Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr ein Umsatzminus von 2,3 Prozent verbucht. Die größeren Betriebe mit jeweils mindestens 50 Beschäftigten erwirtschafteten nach Angaben des Statistikamtes vom Donnerstag einen Gesamtumsatz von 32,2 Milliarden Euro. Nach überdurchschnittlich starken Rückgängen im ersten Halbjahr gab es im letzten Quartal demnach wieder ein Plus von 3,1 Prozent.

Der Branchenführer Maschinenbau büßte insgesamt zehn Prozent ein und kam damit auf 5,9 Milliarden Euro. Das Ernährungsgewerbe einschließlich Tabakverarbeitung fiel um sechs Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Die Chemieproduktion sank um drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, während die Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse um drei Prozent auf ebenfalls 2,4 Milliarden zulegte. Die Mineralölverarbeitung musste - vor allem preisbedingt - weitere Einbußen um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro hinnehmen.

Insgesamt ging der Inlandsumsatz um sechs Prozent zurück, während das Auslandsgeschäft um drei Prozent wuchs. Dabei nahmen die Exporte in Ländern der Euro-Zone deutlich zu. Die Zahl der Beschäftigten in den 529 erfassten größeren Industriebetrieben stieg im Monatsdurchschnitt um ein Prozent auf 102.800. Der Umsatz je Beschäftigtem sank damit auf rund 313.000 Euro.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Mär.2017 | 11:03 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen