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Wirtschaft

05. Dezember 2016 | 09:35 Uhr

Einklang von Klima- und Artenschutz : Robert Habeck will Windkraftausbau in SH um zehn Jahre strecken

vom

Im Exklusiv-Interview mit dem sh:z erklärt der Umweltminister, warum er beim Windkraftausbau das Tempo drosseln will.

Kiel | Energiewendeminister Robert Habeck will sich beim zunehmend umstrittenen Windkraftausbau deutlich mehr Zeit lassen. „Ich bin dafür, Tempo rauszunehmen“, sagte der Grünen-Politiker im Exklusiv-Interview, das in den morgigen Ausgaben des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags zu lesen ist. Bisher war es erklärte Absicht, dass Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2020 drei Mal mehr Strom aus alternativen Energien produziert als es selbst verbraucht.

Habeck möchte dieses Ziel jetzt um zehn Jahre bis 2030 strecken. „Das gibt uns die Chance, die Energiewende kontinuierlich und als gesamtgesellschaftliches Projekt voranzubringen“, erklärte der Minister gegenüber dem sh:z. Es geht ihm dem Bericht zufolge darum, den Klimaschutz besser mit dem Artenschutz und dem Schutz des Wohnumfelds in Einklang zu bringen. Wollte man die 300-Prozent-Schwelle noch bis 2020 erreichen, müssten nach Einschätzung Habecks bis dahin mehr als doppelt so viele Mühlen hinzukommen wie in den letzten Jahren. Ein Korridor bis 2030 hingegen bedeute im Schnitt maßvolle 150 neue Mühlen pro Jahr, heißt es in dem Zeitungsbericht.

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erstellt am 19.Mai.2016 | 20:10 Uhr

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