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Wirtschaft

05. Dezember 2016 | 13:41 Uhr

Oststrecke des NOK : Mehr als 250 Millionen Euro für Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals

vom

Der Ausbau betrifft den Bereich zwischen den Weichen Königsförde und dem Binnenhafen Kiel-Holtenau. Der habe sich zu einem Flaschenhals für Schiffe entwickelt.

Kiel/Berlin | Im Bundeshaushalt werden in den kommenden Jahren mehr als 250 Millionen Euro für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) bereitgestellt. Entsprechende Mittel hat der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligt. Das teilten die schleswig-holsteinischen CDU-Bundestagsabgeordneten Johann Wadephul und Norbert Brackmann am Mittwoch mit. „Im Haushaltsjahr 2017 werden das zunächst eine Million Euro sein, ab 2018 und in den Folgejahren insgesamt weitere knapp 252 Millionen Euro“, sagte das Mitglied im Haushaltsausschuss, Brackmann.

Die Kanal soll ausgebaut und verbreitert werden, damit auch größere Schiffe ihn problemlos passieren können. Bereits im April 2014 hat der Bund  dafür 265 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Nach Angaben des Wasserstaßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) hat sich der Bereich der Oststrecke zwischen den Weichen Königsförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und dem Binnenhafen Kiel-Holtenau für den Schiffsverkehr zu einem Flaschenhals entwickelt.

Ebenfalls klar ist nun, dass der Bund eine neue Schwebefähre für den Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg finanzieren wird. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Bau noch dieses Jahr in die Wege leiten. Wie Brackmann shz.de sagte, plane der CSU-Minister, den Auftrag für den Neubau im Dezember zu erteilen. Das habe ihm Dobrindts Schifffahrtsabteilungsleiter Reinhard Klingen versichert. Der Bau der neuen Fähre werde dann „ein bis zwei Jahre dauern“, erklärte der Schleswig-Holsteiner Brackmann weiter.

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erstellt am 28.Sep.2016 | 13:38 Uhr

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