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Wirtschaft

06. Dezember 2016 | 09:14 Uhr

Arbeitsmarkt in SH und Hamburg : Interaktive Karte: Die Arbeitslosigkeit sinkt im Norden weiter

vom

Der herbstliche Aufschwung hat die Zahl der Arbeitslosen weiter gedrückt. Die Karte zeigt die Zahlen auf Kreisebene.

Kiel/Hamburg | Die Arbeitslosigkeit hat in Schleswig-Holstein im September erneut abgenommen. Ende des Monats waren im nördlichsten Bundesland 90 600 Menschen ohne festen Job und damit 3,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Wie die Agentur für Arbeit am Donnerstag weiter berichtete, ging die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat August ebenfalls um 3,9 Prozent zurück. Die Arbeitslosenquote fiel auf 6,0 Prozent, nach jeweils 6,2 Prozent im August und im September vergangenen Jahres.

Auch aus Hamburg gibt gute Nachrichten: Der herbstliche Aufschwung hat die Zahl der Arbeitslosen wieder unter die Marke von 70.000 gedrückt. Im September waren 69.479 Menschen in Hamburg arbeitslos gemeldet, teilte die Agentur für Arbeit am Donnerstag in Hamburg mit. Das sind 1758 oder 2,5 Prozent weniger als im August und 2660 oder 3,7 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres.

Die Arbeitslosenquote betrug wie bereits im Juni 6,9 Prozent und ist die niedrigste für einen September seit fünf Jahren. „Bis zum Jahresende dürfte die Arbeitslosigkeit weiter sinken“, sagte der Chef der Arbeitsagentur, Sönke Fock.

Ausschlaggebend für die gute Verfassung und Dynamik des Hamburger Arbeitsmarktes ist nach Angaben der Agentur vor allem die Nachfrage der Unternehmen und der Anstieg der Beschäftigung. Gegenwärtig sind 927 500 Menschen in Hamburg sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Stand Juli). Das sind zwar wegen der Sommerflaute 4400 weniger als im Monat zuvor, aber 16 800 oder 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit liege der Hamburger Beschäftigungszuwachs über dem bundesweiten Trend von 1,6 Prozent im gleichen Zeitraum.

Treiber der Entwicklung sind die wirtschaftlichen und technischen Dienstleistungen, Heime und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht und das Gastgewerbe. Leichte Verluste mussten hingegen die Industrie und die Finanz- und Versicherungsdienstleister hinnehmen. Zahlreiche Hamburger Unternehmen suchen nach wie vor Fach- und Führungskräfte.

Die Agentur führt knapp 16.400 offene Stellen in ihren Dateien, das ist der höchste Wert seit dreieinhalb Jahren.

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erstellt am 29.Sep.2016 | 10:20 Uhr

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