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Verkehr

08. Dezember 2016 | 01:23 Uhr

Tag der Deutschen Einheit : Stauprognose: Feiertag sorgt für volle Straßen in SH und Hamburg

vom

Am Tag der Deutschen Einheit sind viele Deutsche sich zumindest in einer Sache einig: Sie nutzen den Tag für Ausflüge. Am ersten Oktoberwochenende wird es deshalb eng auf den Straßen.

Das erste Oktoberwochenende naht und mit ihm dichter Reiseverkehr: Der Tag der Deutschen Einheit beschert ganz Deutschland einen freien Montag. Das verlängerte Wochenende ist für viele die perfekte Gelegenheit für einen Ausflug oder eine Kurzreise.

Nach den extrem langen Staus rund um Hamburg in den vergangenen Tagen ruft die Hamburger Verkehrsbehörde die Autofahrer auf, die A7 in Richtung Norden möglichst zu meiden. Ende der Woche beginnen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie in Bremen die Herbstferien.

Darum sollten Autofahrer Hamburg östlich umfahren, und zwar ab dem Horster Dreieck über die A1 und weiter über die A21 und die B205 bis Neumünster. Die Behörde empfiehlt ferner, auf verkehrsarme Zeiten auszuweichen oder andere Verkehrsmittel zu nutzen.

Die A7 in Richtung Kiel/Flensburg wird zwischen den Anschlussstellen Heimfeld und Volkspark saniert. Es stehen nur zwei Fahrspuren bei Höchsttempo 60 zur Verfügung. Weiter nördlich folgen weitere Baustellen bis zum Dreieck Bordesholm südwestlich von Kiel. Auf der Strecke wird die Autobahn um zwei Spuren verbreitert.

Der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC rechnen mit starkem Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Urlauber und Tagesausflügler dürften für volle Straßen sorgen – und zwar bereits am Freitag bis in den Abend hinein. Schwerpunkte am Samstag werden vor allem die Routen zu Nord- und Ostsee sein, wie Andreas Hölzel vom ADAC mitteilte.

Der Sonntag dürfte ruhiger verlaufen, denn die meisten Heimreisenden werden am Montag erwartet. Vor allem nachmittags sei dann bundesweit mit Störungen und Staus zu rechnen, so die Autoclubs.

Bauarbeiten erschweren die Fahrt

Die vielen Staus sind aber nicht unbedingt nur der Ferienzeit geschuldet. Hauptgrund für die auf der A7 in Fahrtrichtung Norden zu erwartenden Staus sind zahlreiche Baustellen, die bereits vor dem Ferienstart für Behinderungen gesorgt hatten: Fahrbahnen werden erneuert, Dehnungsfugen repariert und Brückenarbeiten ausgeführt.

Noch bis Anfang November wird die A7 zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Moorburg auf zwei verengte statt drei Fahrspuren reduziert, in Folge kommt es bis zum 7. Oktober zu seiner Sperrung an der Anschlusstelle Hamburg-Heimfeld in Richtung Norden.

Doch auch von Norden kommend müssen sich Autofahrer auf Behinderungen einstellen: Wer den Elbtunnel passieren will, muss sich zunächst vom Autobahnkreuz Bordesholm an durch mehrere Baustellen quälen. „Durch die Baumaßnahmen und den damit verbundenen Umleitungen ist die Anschlussstelle Neumünster-Süd besonders stauanfällig“, so ADAC-Sprecher Hölzel. „Die Autofahrer im Land sollten sich am Wochenende auf eine längere Anfahrt einstellen.“

Eine detaillierte Übersicht der Baustellen und Behinderungen in und um Hamburg finden Sie hier.

Aktuelle Verkehrsmeldungen gibt es auf www.shz.de/verkehr.

(mit dpa)

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erstellt am 27.Sep.2016 | 17:31 Uhr

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