zur Navigation springen

Verkehr

05. Dezember 2016 | 11:38 Uhr

Verkehr am Wochenende in HH und SH : Herbstferien und Sperrungen: Auf der A7 bei Hamburg wird es eng

vom

Pünktlich zum Beginn der Herbstferien in fünf Bundesländern wird die A7 bei Hamburg mal wieder voll gesperrt.

Kiel/Hamburg | Tapfer müssen Autofahrer in und um Hamburg wieder am kommenden Wochenende sein: Außer Hamburg starten Schleswig-Holstein, Berlin, Brandenburg und Hessen in die Herbstferien. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und dem Saarland beginnt die zweite Ferienwoche. Auf dem Rückweg sind Urlauber aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Auf den Straßen wird es also voll − und eng. Eine Übersicht:

  • Die A7 ist zwischen Schnelsen-Nord und Kaltenkirchen von Sonnabend, 21 Uhr, bis Sonntag,  9 Uhr, in beide Richtungen voll gesperrt. 
  • Auf der A7 zwischen Heimfeld und Moorburg stehen weiterhin wegen Bauarbeiten nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.
  • Die Anschlussstelle Waltershof ist in Richtung Norden von Sonnabend, 18 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, gesperrt. Die Anschlussstellen Moorburg und Othmarschen sollen dann wieder geöffnet sein.
  • Eine wichtige Kreuzung nahe der Anschlussstelle Schnelsen (24) wird nur eingeschränkt passierbar sein.
  • Für Reisende vom Hamburger Flughafen: Der Krohnstiegtunnel, der vom Airport  zur A7-Anschlussstelle Schnelsen-Nord führt, kann von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, nicht befahren werden.

Die Empfehlung des ADAC lautet, grundsätzlich in den Randzeiten zu fahren: Früh morgens und spät abends ist meistens am wenigsten los. Außerdem sollten sich Autofahrer immer schon vor Reisebeginn über Staus auf ihrer Strecke informieren - um dann gegebenenfalls auf eine andere Route ausweichen zu können. Der Airport Hamburg appellierte an Frühflieger am Samstag, mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen.

Sollten Sie dennoch in einen Stau geraten, hilft es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Weitere Tipps haben wir mit ADAC-Verkehrspsychologin Nina Wahn hier zusammengetragen.

Der ADAC forderte unterdessen einen einheitlichen Baustellenkoordinator für ganz Norddeutschland. Dieser müsste für Autobahnen und wichtige Bundesstraßen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Teilen von Mecklenburg-Vorpommern zuständig sein, sagte der verkehrspolitische Sprecher des ADAC-Hansa, Carsten Willms.

Er lobte grundsätzlich die Baumaßnahmen in Hamburg. Die Stadt gebe jährlich mehr als 70 Millionen Euro für den Straßenbau aus. „Das ist ein gutes Signal“, meinte Willms. Das langfristig geplante Großprojekt A7-Ausbau werde auch sehr gut koordiniert. Was fehle, sei die Abstimmung mit kurzfristigen Maßnahmen, die wie die Instandsetzung der A1 nach Kassenlage vorgenommen würden. Zuvor hatte bereits der Auto Club Europa (ACE) die mangelnde Koordination der Baustellen in der Metropolregion Hamburg kritisiert.

Aktuelle Verkehrsmeldungen finden Sie jederzeit auf www.shz.de/verkehr

zur Startseite

von
erstellt am 15.Okt.2016 | 17:11 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen