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Verkehr

09. Dezember 2016 | 01:00 Uhr

Bahnstrecke Neumünster-Hamburg : Granate an Bahnübergang bei Wrist gesprengt – alle Sperrungen aufgehoben

vom

Bei Bauarbeiten entdecken Arbeiter eine Granate an den Gleisen. Sprengstoffexperten entscheiden sich für eine Sprengung.

Wrist | Bei Bauarbeiten an Bahngleisen auf der Strecke zwischen Hamburg und Neumünster ist am Montagvormittag bei Wrist (Kreis Steinburg) eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei Flensburg gegenüber shz.de bestätigte, seien die Bahnstrecke sowie ein Bahnübergang in der Nähe am Vormittag für den Bahn- und Autoverkehr gesperrt worden. Gegen 11.50 Uhr wurde die Sperrung dann wieder aufgehoben. „Sprengstoffexperten vor Ort haben sich entschlossen, die Granate kontrolliert zu sprengen“, sagte Schwartz.

Die Weltkriegsgranate lag rund einen Meter von den Gleisen entfernt und rund 200 Meter von einem Bahnübergang entfernt. Sie wurde von Experten vor Ort unter einem Erdhügel kontrolliert gesprengt. Zuvor war unklar, ob die Granate abtransportiert oder entschärft werden kann.

Während der Sprengung mussten Anwohner im Umkreis von 300 Metern ihre Wohnungen und Häuser verlassen, sagte Schwartz. Die Sprengung verlief planmäßig. Die Hauptverkehrsachse von Hamburg nach Kiel und Flensburg war für rund drei Stunden zwischen Neumünster und Elmshorn gesperrt. Die Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Bis etwa 15 Uhr rechnet die Bahn noch mit Verzögerung aufgrund der Sperrung.

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erstellt am 04.Jul.2016 | 13:37 Uhr

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