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Bei Neumünster : A7: Nächster Bauabschnitt fertig, aber noch nicht freigegeben

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das erste Teilstück zwischen Neumünster-Mitte und dem Dreieck Bordesholm ist durchgängig sechsspurig.

Neumünster | Kaum hatte er es gesagt, wurde er eines besseren belehrt: „Wir sind froh, dass der Winter dieses Jahr woanders ist“, sagt Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) – und prompt fallen die ersten Schneeflocken aus dem Himmel über der Brücke über die Autobahn 7 bei Neumünster. Aber auch die können den Fortgang des sechsstreifigen Ausbaus der Nord-Süd-Verbindung nicht aufhalten. Neun Wochen nach der Freigabe des ersten neuen A7-Teilstücks vom Autobahndreieck Bordesholm bis Neumünster-Nord ist ein weiterer Bauabschnitt bis Neumünster-Mitte fertig, und die A7 damit auf rund zehn Kilometern sechsspurig ausgebaut.

Allerdings müssen sich die Autofahrer noch bis Juni mit einer vierspurigen Verkehrsführung begnügen, weil noch eine Brücke über die Bahnstrecke Neumünster-Flensburg verbreitert wird. Dort kann nur gebaut werden, wenn die Bahn nicht fährt – also zwischen 0 und 5 Uhr. „Trotz dieser Einschränkung können wir mit dem Baufortschritt zufrieden sein, zumal in wenigen Tagen auch ein gut zehn Kilometer langes Teilstück Richtung Flensburg südlich von Großenaspe dreispurig für den Verkehr freigegeben werden kann“, sagt Albig. „Das hier ist das größte Autobahnbaustelle Deutschlands – und wir zeigen, dass wir das können und voll im Zeitplan liegen.“

Im März werden alle fertigen Bauabschnitte freigegeben, dann werden die Teilabschnitte, die bislang noch keine Baustelle waren, ausgebaut. Ende 2018 sollen die gesamten 65 Kilometer A 7 von Bordesholm bis Hamburg sechsstreifig befahrbar sein.

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erstellt am 24.Feb.2017 | 19:26 Uhr

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