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Politik

25. September 2016 | 00:36 Uhr

Innere Sicherheit : Stefan Studt erwägt Kauf von G36-Gewehren für die Landespolizei in SH

vom

Man wolle die Polizisten und die Bevölkerung so weit wie möglich schützen. Noch ist keine Entscheidung gefallen.

Kiel | Schleswig-Holsteins Landesregierung prüft den Kauf des umstrittenen Sturmgewehrs G36 für die Landespolizei. „Wir sind uns politisch einig, dass wir alles tun werden, um unsere Polizisten und die Bevölkerung vor radikalen Einzeltätern so weit als möglich zu schützen“, sagte Innenminister Stefan Studt (SPD) am Donnerstag. Zuvor hatten die „Lübecker Nachrichten“ darüber berichtet.

Das Sturmgewehr G36 gehört seit vielen Jahren zur Standardausrüstung jedes Bundeswehrsoldaten. Nachdem in einer Untersuchung Präzisionsprobleme festgestellt wurden, entschied Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im August 2015, das G36 auszumustern.

Noch ist allerdings keine Entscheidung gefallen. „Wir prüfen, inwiefern die vorhandene Ausrüstung so zeitnah als möglich ergänzt und erweitert werden kann“, sagte Studt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bereits in Kürze ein Gesamtpaket aus passiven und aktiven Sicherungsmaßnahmen im Kabinett verabschieden werden.“

Im Vordergrund stehe dabei der Kauf von schweren Schutzwesten und ballistischen Helmen. „Aber auch die Modernisierung der vorhandenen Waffenausstattung zum besseren aktiven Schutz ist vorgesehen.“ Laut den „Lübecker Nachrichten“ will die rot-grün-blaue Landesregierung in diesem Haushaltsjahr 14 Millionen Euro dafür zur Verfügung stellen.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 13:56 Uhr

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