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Politik

11. Dezember 2016 | 09:12 Uhr

Hamburg und Schleswig-Holstein : Neues Gastschulabkommen: Schüler können Schulen im Nachbarland besuchen

vom

Ohne Einschränkungen sollen Eltern und ihre Kinder bald wählen können. Wechsel in andere Stufen sind in Ausnahmefällen möglich.

Reinbek | Ab dem Schuljahr 2017/18 können Schüler aus Hamburg und Schleswig-Holstein erstmals ohne Einschränkungen weiterführende Schulen im Nachbarland besuchen. Der Entwurf des neuen Gastschulabkommens sei von einem neuen Geist getragen, kündigten Bildungsministerin Britta Ernst und ihr Hamburger Kollege Ties Rabe (beide SPD) am Dienstag an. Zuvor hatten beide Regierungen den Entwurf gebilligt. Bislang ist ein Wechsel nicht ohne Weiteres möglich.

Das Abkommen soll auf unbestimmte Zeit gelten und kann frühestens zum Jahresende 2019 gekündigt werden. Eltern haben die freie Wahl, wo ihre Kinder nach der vierten und nach der zehnten Klasse die Schule besuchen. Wechsel in anderen Stufen sind in Ausnahmefällen möglich. Bei stark nachgefragten Schulen garantiert eine Landeskinderklausel den Vorrang der Schüler aus dem jeweiligen Land.

Das alte Gastschulabkommen läuft Ende 2016 aus. Weil wesentlich mehr Kinder aus den Umlandgemeinden in Hamburg zur Schule gehen als umgekehrt, zahlt Schleswig-Holstein der Hansestadt in diesem Jahr 13,3 Millionen Euro. Für 2017 sind 13,4 Millionen Euro vorgesehen.

Der Betrag steigt auf 13,5 Millionen Euro (2018) und 13,6 Millionen Euro (2019) an. Im laufenden Schuljahr gehen 1485 Schüler aus Schleswig-Holstein auf eine allgemeinbildenden Schule in Hamburg, umgekehrt sind es 301.

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erstellt am 12.Jul.2016 | 15:42 Uhr

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