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Politik

10. Dezember 2016 | 23:28 Uhr

Spitzenkandidatur des grünen Ministers : „Endgültig scheinheilig“: CDU-Fraktionschef Daniel Günther attackiert Robert Habeck

vom
Aus der Onlineredaktion

Daniel Günther wirft Robert Habeck Profilierungssucht ob seiner Berlin-Pläne vor. Das Land habe der grüne Minister aus dem Blick verloren.

Kiel | Der Kieler CDU-Fraktionschef Daniel Günther hat den Umweltminister Robert Habeck scharf kritisiert. Der Grünen-Politiker richte seine Politik allein nach Profilierungschancen für die von ihm angestrebte Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl aus, sagte Günther der Deutschen Presse-Agentur. Dies gehe auf Kosten der Menschen in Schleswig-Holstein. „Landeshilfe für die Milchbauern lehnt er mit der Begründung ab, die Milchkrise sei nur auf Bundes- und Europäischer Ebene zu lösen“, sagte Günther. „Aber das Weltklima will er von Kiel aus mit einem eigenen Landesgesetz retten.“ Das habe viel mit den Berliner Plänen, aber nur wenig mit dem Job als Minister in Kiel zu tun.

Habecks Vorgehen bei den Bauern bezeichnete Günther angesichts des jüngst vorgelegten Klimaschutzgesetzes als „endgültig scheinheilig“. Dessen Notwendigkeit begründe der Ressortchef ausdrücklich damit, dass die Bundesregierung noch kein eigenes Gesetz vorgelegt habe und deshalb die Länder handeln müssten. „Habeck soll den Menschen mal erklären, weshalb er von Kiel aus lieber das Weltklima als die Existenzen der schleswig-holsteinischen Landwirte rettet“, sagte Günther.

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erstellt am 10.Jul.2016 | 11:26 Uhr

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