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Panorama

25. August 2016 | 09:57 Uhr

Schlachthof in Bad Bramstedt : Vion investiert in Hygiene und Tierschutz

vom

Nach der Sperrung des Schlachthofs in Bad Bramstedt hat Betreiber Vion eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die zur Freigabe des Betriebes führen sollen - und will sich das Ganze 1,5 Millionen Euro kosten lassen.

Bad Bramstedt | In die Modernisierung des gesperrten Schlachthofs Bad Bramstedt will Betreiber Vion in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro investieren. Vor allem die Betäubungsanlage solle auf den „Stand der Technik“ gebracht werden, teilte Vion am Freitag mit.

Lüftungssysteme, Kühltechnik und Hygieneschleusen würden erneuert oder modernisiert, Mitarbeiter in Tierschutz und Hygiene zusätzlich geschult. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts der Tierquälerei und des Verstoßes gegen Hygienevorschriften.

Der Kreis Segeberg führt auf Weisung des Landwirtschaftsministeriums ein Verfahren auf Widerruf der Betriebszulassung. Vion wies die Vorwürfe zurück und will auf dem Gerichtsweg eine Wiederaufnahme der Produktion erreichen. Das Unternehmen habe in Erklärungen am 7., 12. und 13. März 2014 bei den Aufsichtsbehörden Garantien für einen zukunftssicheren Schlacht- und Zerlegebetrieb abgegeben, gab Vion an.

Für die Schlachthofleitung sollten zwei unabhängige Experten mit eigenen Kompetenzen verpflichtet werden. Den Behörden sei auch zugesichert worden, die Schlachtgeschwindigkeit ab sofort um mehr als 25 Prozent zu reduzieren, das Kontrollsystem auszubauen und per Video jeden Vorgang in der Betäubung lückenlos aufzuzeichnen. Vions Hauptinteresse gelte einer schnellen Wiederaufnahme der Produktion.

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erstellt am 14.Mär.2014 | 17:35 Uhr

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