zur Navigation springen

Panorama

09. Dezember 2016 | 22:28 Uhr

Wetter Schleswig-Holstein : Schnee in Schleswig-Holstein: Das erwartet den Norden

vom

Nach dem ersten Frost in der vergangenen Woche soll in der Nacht zum Dienstag im Norden Schnee fallen. Autos brauchen Winterreifen.

Kiel | Glatteis, Schnee oder Reifglätte - wer das Aufziehen der Winterreifen bisher noch vor sich hergeschoben hat, sollte jetzt schleunigst einen Termin in der Autowerkstatt vereinbaren. Montagabend wird in Schleswig-Holstein der erste Schnee erwartet. Im Lauenburgischen sowie im Norden des Landes soll der Regen dann in Schnee übergehen, wie ein Meteorologe von Wetterwelt in Kiel gegenüber shz.de erklärte.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird es glatt. In manchen Orten kann die weiße Pracht auch liegenbleiben. Die Mitte des nördlichsten Bundeslandes wird laut Meteorologen zunächst trocken bleiben.

Am Dienstag soll es in Schleswig-Holstein noch kälter werden: Nachts kann das Thermometer auf bis zu vier Grad unter Null fallen, sagt der Wetterexperte. Tagsüber werden Werte von zwei bis drei Grad erreicht. „Am Mittwoch wird es trocken und meist sonnig - wenn was runterkommt, dann als Schnee.“ Besonders betroffen davon sei der Süden. Am Donnerstag sollen die Temperaturen langsam wieder steigen. Der Schnee geht dann zum Ende der Woche wieder in Regen über.

Ob der Schnee in Schleswig-Holstein liegen bleibt, konnten die Experten am Montag zunächst nicht sagen.

Ob der Schnee in Schleswig-Holstein liegen bleibt, konnten die Experten am Montag zunächst nicht sagen.

Foto: Imago/Blickwinkel
 

Das bestätigt auch der Deutscher Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach. „Zum Ende der Woche erwarten wir eher wieder norddeutsches Schmuddelwetter“, sagt ein Meteorologe. Der Schnee, der ab heute Abend fallen soll, könne in einigen Orten auch liegenbleiben. Bei eher frostigen Werten - bis zu minus vier Grad - bestehe in einigen Gebieten Norddeutschlands auch die Gefahr überfrierender Nässe.

Autofahrern rät der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), sich an die klassische O- bis O-Regelung zu halten und von Oktober bis Ostern Winterreifen aufzuziehen. Eine feste gesetzliche Zeitregelung für Winterreifen gibt es in Deutschland nicht. Wer aber auf winterlichen Straßen mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur seine eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch ein Bußgeld von 60 Euro.

Fahrradfahrer, die ganzjährig radeln wollen, sollten Rad und Fahrweise an den Winter anpassen. Auch hier fängt es bei den Reifen an. Eine Winterreifenpflicht wie beim Auto gibt es für Fahrräder zwar nicht. Trotzdem gibt es dafür Lösungen, denn der Bereifung kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. „Wird der Radweg bedingt durch Nässe, Laub oder Schnee rutschig, ist es natürlich wichtig, mit Reifen unterwegs zu sein, die einen guten Grip bieten“, sagt David Koßmann vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag waren die Temperaturen im Norden in den Minusbereich gerutscht. Zum ersten Mal in diesem Winter in Schleswig-Holstein. Die niedrigsten Temperaturen waren damals in Leck gemessen worden. Auf 3,8 Grad unter Null war das Thermometer hier gefallen. Am wärmsten sei es nachts demnach auf der Insel Fehmarn gewesen, sagten Experten. 3,8 Grad plus wurden hier erreicht.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Nov.2016 | 11:31 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen