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Panorama

23. März 2017 | 07:11 Uhr

Rundfunk in SH und Hamburg : R.SH ist bei Radios in SH Spitze

vom

Im Norden liegen die privaten Hörfunksender vorn, der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt aber insgesamt stark.

Kiel/Hamburg | Auf dem Radiomarkt im Norden haben die Spitzenreiter weitere Marktanteile hinzugewonnen. Der private Hörfunksender R.SH hat seine Spitzenposition bei den Zuhörern in Schleswig-Holstein ausgebaut. Der wichtige Marktanteil von Montag bis Freitag stieg von 21,3 auf 25,3 Prozent, wie die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA) am Mittwoch in Norderstedt mitteilte. Dagegen verlor nach der jüngsten Media Analyse (ma 2017 Radio I) das bisher beliebteste NDR-Programm NDR 1 Welle Nord kräftig an Marktanteilen und sackte von 19,0 auf 15,0 Prozent. NDR 2 büßte nur wenig ein - 0,3 Prozent Marktanteile. Mit 16,0 Prozent Marktanteil ist NDR 2 jetzt der meistgehörte öffentlich-rechtliche Sender in Schleswig-Holstein.

SH-Programmchef Jens Küffner dankte den Hörern für ihre „Sendertreue und ihre spürbare Verbundenheit“. Weitere Programmanbieter blieben mit ihren Marktanteilen im einstelligen Bereich.

Im hart umkämpften Hamburger Radiomarkt hat Radio Hamburg seine Spitzenposition ausgebaut. Der Sender kam auf einen Marktanteil (Montag bis Freitag) von 21,0 Prozent nach zuvor 19,1 Prozent. „Diese positive Entwicklung auf hohem Niveau freut uns sehr. Radio ist nach wie vor ein Leitmedium, auch wenn durch den digitalen Wandel Veränderungen in der Mediennutzung erkennbar sind“, berichtete Radio-Hamburg-Geschäftsführer Patrick Bernstein.

Noch kräftiger legte NDR 90,3 in der Gunst der Hörer zu und kam auf 15,1 Prozent Marktanteil nach 13,3 Prozent bei der vorherigen Analyse im Juli 2016. „Das Radio behält seinen starken Platz im Medienmix der Norddeutschen“, resümierte NDR-Intendant Lutz Marmor. Im Norden bleibe der nach Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen ausstrahlende öffentlich-rechtliche NDR mit Abstand der wichtigste Radioanbieter.

Die Hördauer von Radio mit 173 Minuten falle in Hamburg im bundesweiten Vergleich unterdurchschnittlich aus, berichtete die Medienanstalt.

Die MA HSH wertet die Marktanteile der Sender für drei Betrachtungszeiträume aus. Dabei berücksichtigt der Zeitraum Montag bis Freitag den Angaben zufolge vor allem die gewohnheitsmäßige Nutzung des Radios und bildet zugleich den vornehmlich werberelevanten Zeitraum ab. Die Datensammlung ist für die Sender wichtig, weil sich danach Preise für Werbespots bemessen.

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erstellt am 08.Mär.2017 | 17:06 Uhr

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