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Panorama

06. Dezember 2016 | 09:24 Uhr

Schuljahresende in Schleswig-Holstein : 18.674 Abiturienten – 184 mal die Note 1,0

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Letzter Schultag für zehntausende Schüler in SH: Besonders die Zahl der Abiturienten ist höher als gewöhnlich.

Kiel | Für rund 378.700 Schüler und rund 28.000 Lehrer an den 803 öffentlichen Schulen im Land endet am Freitag das Schuljahr. Für 18.674 Abiturienten war es das letzte: Sie haben in den vergangenen Wochen erfolgreich schriftliche Arbeiten und mündliche Prüfungen hinter sich gebracht und verlassen nun mit dem Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife die Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und Beruflichen Gymnasien.

Bildungsministerin Britta Ernst dankte den Lehrern der Gymnasien: „Sie haben die Herausforderung, den doppelten Abitur-Jahrgang aus den G8- und G9-Bildungsgängen durch die Prüfungen zu bringen, hervorragend gemeistert. Es war für alle Beteiligten mit einem hohen zusätzlichen Aufwand verbunden.“

An den Gymnasien haben in diesem Jahr nahezu doppelt so viele Schüler die Abiturprüfungen bestanden: Insgesamt waren es 14.790 (8083 im Vorjahr). An den Gemeinschaftsschulen haben 1498 Jugendliche die Allgemeine Hochschulreife erlangt (1368 im Vorjahr) und an den Beruflichen Gymnasien waren es 2386 Schülerinnen und Schüler (2180 im Vorjahr).

Die Abiturdurchschnittsnoten liegen im Mittel der vergangenen Jahre: an den Gymnasien bei 2,46, an den Gemeinschaftsschulen bei 2,64 und an den Beruflichen Gymnasien ebenfalls bei 2,64. Die Bestnote von 1,0 wurde insgesamt 184-mal vergeben.

Schleswig-Holstein setzt gemeinsam mit Niedersachen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Bayern länderübergreifende Aufgaben oder Aufgabenteile in der Abiturprüfung ein. Die Schüler an den allgemein bildenden Schulen haben deshalb in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch länderübergreifende und länderspezifische Aufgaben gelöst.

Ab dem kommenden Jahr werden alle 16 Bundesländer Teile ihrer Abituraufgaben aus einem von der Kultusministerkonferenz (KMK) bereitgestellten Aufgabenpool entnehmen. Dies betrifft die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch.

25.000 Schüler an 206 Schulen haben sich in der Sekundarstufe I erfolgreich an den Prüfungen zum Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und zum Mittleren Schulabschluss (MSA) beteiligt.

Die Ergebnisse in den schriftlichen zentralen Arbeiten entsprechen überwiegend denen des Vorjahres. Der Landesdurchschnitt in den drei schriftlichen zentralen Prüfungen (Englisch, Deutsch, Mathematik) beträgt im ESA 3,4 und im MSA 3,1.

Schüler mit Migrationshintergrund können seit einigen Jahren sowohl für den ESA als auch für den MSA unter bestimmten Bedingungen (zum Beispiel weniger als drei Jahre Englischunterricht) an einer zentralen schriftlichen und mündlichen sogenannten Herkunftssprachenprüfung teilnehmen. Das Ergebnis fließt mit in die Abschlussnote ein, womit sie größere Chancen haben, gute Schulabschlüsse zu erwerben: In diesem Durchgang haben 120 Prüflinge diese Möglichkeit nutzen können. Die zentrale Herkunftssprachenprüfung wurde in 22 Sprachen angeboten.

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erstellt am 22.Jul.2016 | 10:18 Uhr

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