zur Navigation springen

Schleswig-Holstein

05. Dezember 2016 | 03:33 Uhr

Nord-Ostseebahn zwischen Hamburg und Sylt : NOB-Strecke am Montag: Pendler müssen mit Einschränkungen rechnen

vom

Züge fahren nach aktuell gültigem Sonderfahrplan – allerdings mit geringeren Kapazitäten als gewohnt.

Westerland | Auf der Bahnstrecke von Hamburg-Altona nach Westerland verkehren in der kommenden Woche die Regionalzüge der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) wieder weitgehend nach dem aktuell gültigen Baustellenfahrplan. Das gab das unternehmen gestern in einer Pressemitteilung bekannt. Allerdings komme es weiterhin zu Einschränkungen bei der verfügbaren Anzahl an Sitz- und Stehplätzen in den Ersatzfahrzeugen.

In der Woche ab dem heutigen Montag, 14. November, verkehren alle im aktuell gültigen Sonderfahrplan aufgeführten Züge der Linie NOB 6 zwischen Hamburg und Sylt. Allerdings nicht mit den sonst üblichen Kapazitäten. Einzige Ausnahme wäre die Verbindung 81728 von Husum nach Westerland (Abfahrt 19.38 Uhr ini Hamburg). Diese muss komplett ausfallen. Auf der Linie NOB 62 wird es weiterhin einen Schienenersatzverkehr ausschließlich mit Bussen geben.

 „Wir konnten dank der kurzfristig zur Verfügung gestellten Ersatzzüge über das Wochenende nach dem aktuell gültigen Baustellenfahrplan alle Verbindungen auf der Marschbahn bedienen. Unser Ersatzkonzept hat Wirkung gezeigt“, sagt Martina Sandow, Geschäftsführerin der Nord-Ostsee-Bahn GmbH.

Sandow weist darauf hin, dass die Ersatzfahrzeuge zunächst noch mit verminderten Kapazitäten unterwegs sind und zudem nach dem weiterhin gültigen Baustellen-Fahrplan verkehren. „Wir entschuldigen uns nochmals bei den Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten. Es ist uns bewusst, dass wir es beim Verkehr auf die Insel Sylt mit einer einmaligen Sondersituation in Deutschland zu tun haben und dass es zum Bahnverkehr nun mal keine vernünftige Alternative gibt. Wir arbeiten daher weiterhin mit aller Kraft daran, so schnell wie möglich wieder so viele Züge wie möglich auf die Schiene zu bringen und zum gewohnten Service mit ausreichend Sitzplätzen zurückzukehren.“ Die Nord-Ostsee-Bahn bittet alle Fahrgäste zu prüfen, ob sie insbesondere ihre geplante Fahrt in der Hauptverkehrszeit unter Umständen auf einen früheren oder späteren Zeitpunkt verlegen können, um die stark nachgefragten Pendlerzüge etwas zu entlasten.

Zahlreiche Pendler hatten am Freitag unter den Zugausfällen und Verspätungen gelitten. „600 bis 800 Menschen drängten sich auf dem Bahnsteig, es war katastrophal“, sagte ein Pendler in Niebüll. Wegen der hohen Mietpreise auf Sylt pendeln täglich zahlreiche Handwerker und Angestellte auf die Insel. Täglich sind 18.000 Menschen auf der rund 240 Kilometer langen Strecke zwischen Hamburg und Westerland unterwegs.

zur Startseite

von
erstellt am 13.Nov.2016 | 15:48 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen