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Schleswig-Holstein

09. Dezember 2016 | 03:12 Uhr

Neue Blitzer zahlen sich aus

vom

Buß - und Verwarngelder wachsen um 235 000 Euro - der Überschuss macht insgesamt 1,4 Millionen aus

Lübeck | Im vergangenen Jahr hatte Innensenator Bernd Möller (Grüne) die Lübecker mit zwei neuen Blitzanlagen überrascht. Sie sollten Forschungszwecken dienen. Die Autofahrer forschen gerne mit. Der Fachbereich hat seine erwarteten Jahreseinnahmen bereits um 500 000 Euro angehoben.

Vor einem Jahr war die erste "PoliScan speed F1 stationär" an der Hafenstraße aufgebaut worden, die zweite neue Messanlage kam an die Schwartauer Allee. Offensichtlich beides "richtige" Stellen. 2012 erwirtschaftete der zuständige städtische Bereich einen Überschuss von 859 900 Euro, in diesem Jahr werden es über 1,4 Millionen Euro sein.

Die Buß- und Verwarngelder aus der Geschwindigkeitsübertretung wachsen um 235 000 Euro. Dazu kommen noch 29 400 Euro Verwaltungsgebühren.

Die Reform des Bußgeldkatalogs macht sich nur mit zusätzlichen 4600 Euro bemerkbar. Der Rest seien Einsparungen und interne Umbuchungen, so Stadtsprecher Marc Langentepe. 28 Blitzer-Anlagen wollte der Innensenator "aus Lärmschutzgründen" aufstellen lassen, was Lübeck bundesweit als "Blitzer-Hauptstadt" in die Schlagzeilen brachte. In der Politik waren die Blitzanlagen mit dem Argument abgelehnt worden, dass Haushaltsmittel für Neuanschaffungen fehlen. Nur die beiden "Testanlagen" wurden genehmigt. Eine Säule kostet rund 20 000 Euro, eine Messanlage 55 000 Euro.

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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