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Blitzmarathon in SH : Es wird geblitzt: Polizei jagt eine Woche lang Raser

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Aus der Onlineredaktion

Dieser Marathon dauert gleich mehrere Tage: Bis zum 23. April setzt die Polizei im Land zusätzliche Kontrollen ein.

Kiel | In Schleswig-Holstein blitzt es wieder. In der Woche nach Ostern laufen Raser vermehrt Gefahr, in Radarfallen zu tappen. Noch bis zum 23. April steht das Thema Geschwindigkeit europaweit oben auf der Prioritätenliste, auch Schleswig-Holstein beteiligt sich mit verstärkten Kontrollen an diesen Tagen daran, Geschwindigkeitsüberschreitungen den Garaus zu machen.

Zu hohe Geschwindigkeit ist laut Verkehrssicherheitsbericht der Landespolizei aus dem Jahr 2016 eine der größten Unfallursachen im Straßenverkehr. Beim Blitzmarathon im vergangenen Jahr wurden 5000 Raser in Schleswig-Holstein erwischt.

In den vergangenen Jahren hat sich Schleswig-Holstein am bundesweiten Blitzmarathon beteiligt. Dieser findet am Dienstag, 18. April, statt. Doch nur bei diesem einen Tag bleibt es nicht. Schleswig-Holstein beteiligt sich an der europaweiten Aktionswoche „Tispol“.

 

Die Abläufe seien bei der Teilnahme an einer mehrtägigen Aktion prinzipiell die gleichen, wie bei einem eintägigen Blitzmarathon, erklärt Polizeisprecher Jürgen Börner. Aktionen wie diese würden im Voraus geplant. „Solche Einsätze sind bekannt, also wird darauf reagiert und entsprechend Personal eingeplant“, sagt Börner. Von Personalengpässen und daraus resultierend weniger Einsatzmöglichkeiten bei einer solchen Blitzaktion könne keine Rede sein.

Dass der Termin sowohl für den Blitzmarathon als auch die Tispol-Kontrollen in den Ferien liegt, mache eine solche Aktion nicht weniger effektiv, sagt Börner. Das ändere höchstens etwas an den Standorten der Blitzer. Statt verstärkt vor Schulen und Kindergärten sei man vor Krankenhäusern, Seniorenheimen, an Unfallhäufungsstellen und dort, wo häufig Geschwindigkeit überschritten werde, besonders präsent.

Am 25. April soll voraussichtlich über die Ergebnisse der Schwerpunktwoche berichtet werden.

Die europaweiten Tispol-Kontrollen finden jedes Mal unter einem anderen Motto statt. Zuletzt ging es Mitte März um Kontrollen der Gurtpflicht. Auch daran habe man sich beteiligt. Den Blitzmarathon habe man nur einmal abgesagt: Das war im Jahr 2015, als die Polizei mit Einsätzen im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in Lübeck ausgelastet war.

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erstellt am 18.Apr.2017 | 10:58 Uhr

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