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Schleswig-Holstein

06. Dezember 2016 | 13:07 Uhr

Frank-Walter Steinmeier : Diese Prominenten aus SH wählen den Bundespräsidenten

vom

Politiker, Künstler und Wissenschaftler aus SH werden den nächsten Bundespräsidenten wählen.

Kiel | Über den nächsten Bundespräsidenten werden auch einige Prominente aus Schleswig-Holstein mitentscheiden. Die SPD im schleswig-holsteinischen Landtag schickt den Kieler Schriftsteller Feridun Zaimoglu zur Wahl in die Bundesversammlung.

Feridun Zaimoglu. /Archiv
Feridun Zaimoglu. /Archiv Foto: Jens Kalaene
 

Für die CDU soll neben aktuellen Landtags-Abgeordneten der ehemalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen über den Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck entscheiden.

Peter Harry Carstensen. /Archiv
Peter Harry Carstensen. /Archiv Foto: Carsten Rehder
 

Die Grünen haben den Klimaforscher Mojib Latif auf die Liste der insgesamt 23 Wahlmänner und -frauen des nördlichsten Bundeslandes gesetzt. „Mit seiner Nominierung möchten wir ein Zeichen setzen für den Klimaschutz und uns bei Mojib Latif für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz gegen den Klimawandel bedanken“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Marret Bohn, der Deutschen Presse-Agentur.

Der international renommierte Klimaforscher Mojib Latif vom Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung warnt davor, dass sich die Erderwärmung und damit auch der Anstieg der Meeresspiegel beschleunigen werden.
Der international renommierte Klimaforscher Mojib Latif vom Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Foto: Brameshuber
 

SPD und Union schicken Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ins Rennen um das Amt des Bundespräsidenten. Die Bundesversammlung soll am 12. Februar das neue Staatsoberhaupt wählen. Sie besteht zur einen Hälfte aus den Mitgliedern des Bundestages und zur anderen Hälfte aus Abgesandten der Länderparlamente.

Hintergrund: Sechs Fakten zur Wahl des Bundespräsidenten

1. Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt. Wählbar ist jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestage besitzt und das 40. Lebensjahr vollendet hat.

2. Das Amt des Bundespräsidenten dauert fünf Jahre. Anschließende Wiederwahl ist nur einmal zulässig.

3. Die Bundesversammlung besteht aus den Mitgliedern des Bundestages und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der Länder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden.

4. Die Bundesversammlung tritt spätestens 30 Tage vor Ablauf der Amtszeit des Bundespräsidenten, bei vorzeitiger Beendigung spätestens 30 Tage nach diesem Zeitpunkt zusammen. Sie wird von dem Präsidenten des Bundestages einberufen.

5. Nach Ablauf der Wahlperiode beginnt die Frist des Absatzes 4 Satz 1 mit dem ersten Zusammentritt des Bundestages.

6. Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder der Bundesversammlung erhält. Wird diese Mehrheit in zwei Wahlgängen von keinem Bewerber erreicht, so ist gewählt, wer in einem weiteren Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

Quelle: bundestag.de

 
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erstellt am 29.Nov.2016 | 17:12 Uhr

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