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Schleswig-Holstein

08. Dezember 2016 | 03:18 Uhr

Bad Segeberg: 27-Jährige soll 58-Jährigen erstochen haben

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Er wählte noch selbst den Notruf, doch die Hilfe kam zu spät. Der Steuerberater starb an seinen schweren Stichverletzungen. Die Kripo ermittelt im Fall einer mysteriösen Bluttat in Bad Segeberg: In der Wohnung des Opfers entdeckten Beamte eine Frau (27). Sie soll sich ein Messer an den Hals gehalten und versucht haben, mit einem zweiten auf die Polizisten einzustechen.

„Gegen 21.45 Uhr hatte der Mann die Polizei in Bad Segeberg angerufen und um Hilfe gebeten“, sagt Polizeisprecher Oliver Pohl. „Die Beamten erreichten ihn noch ansprechbar, dann aber brach er zusammen und ist trotz notärztlicher Versorgung rund zwei Stunden später im Krankenhaus gestorben.“

Die junge Frau in der Wohnung sollen Beamte mit Pfefferspray und Schlagstock überwältigt haben. Die Polizei macht keine Angaben zum Verhältnis von Opfer und Verdächtiger. Nachbarn berichten, sie sei die Partnerin des Steuerberaters gewesen – und es habe in den vergangenen zwei Wochen häufiger Streit zwischen beiden gegeben. Er soll sich mit einer anderen Frau getroffen haben. Ein Mord aus Eifersucht?

Über 18 Stunden sicherten Beamte am Donnerstag im dritten Stock des schmucken Wohnblocks Spuren. Tatwaffe soll ein Küchenmesser gewesen sein. Tiefe Betroffenheit herrscht im Steuerberaterbüro des Opfers in Bad Schwartau. „Wir wollen zu all dem nichts sagen“, erklärte ein Mitarbeiter.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 11:19 Uhr

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