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Schleswig-Holstein

11. Dezember 2016 | 11:07 Uhr

Nach Berichten über Missstände : Angebliche Geldprobleme: Jugendhilfeeinrichtung Rimmelsberg wehrt sich

vom
Aus der Onlineredaktion

Von zwei Millionen Euro Schulden war die Rede. Gegen diese Darstellung geht der Betreiber an.

Sillerup | Die wegen Missständen in die Schlagzeilen geratene Jugendhilfeeinrichtung Rimmelsberg wehrt sich gegen Berichte über ihre finanzielle Lage. Der Sachverhalt sei falsch dargestellt worden, teilte die Einrichtung am Dienstag in Sillerup (Kreis Schleswig-Flensburg) mit. In Medienberichten hatte es zuvor geheißen, dass die Einrichtung derzeit keinen sogenannten Liquiditätsnachweis erbringen kann, der für den Antrag auf eine Betriebserlaubnis für Heime in Schleswig-Holstein erforderlich ist. Auch lasteten mehr als zwei Millionen Euro Schulden auf dem Betreiber.

Die Piraten im schleswig-holsteinischen Landtag und die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft berichteten Anfang Mai von Hinweisen auf Missstände in Einrichtungen zweier Träger im nördlichen Schleswig-Holstein – darunter das Therapiezentrum Rimmelsberg. Die Leitung räumte pädagogische Fehler ein.

Eine entsprechende Liquidität müsse zwar in der Gründungsphase nachgewiesen werden, nicht aber im laufenden Betrieb, teilte die Einrichtung mit. Dies sei betriebswirtschaftlich auch nicht begründbar. Der Liquiditätsnachweis sei 2012 bei der Beantragung der Betriebserlaubnis erbracht worden.

Desweiteren lasteten keine zwei Millionen Euro Schulden auf dem Unternehmen. Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung umfasse acht Häuser. „Diese wurden, wie andere Betrieb dieser Größenordnung auch, durch übliche Fremdkapitalfinanzierung erworben, denen entsprechende Vermögenswerte gegenüber stehen“, teilte Rimmelsberg weiter mit. Den notwendigen Verbindlichkeiten komme der Träger nach.

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erstellt am 31.Mai.2016 | 13:56 Uhr

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