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Schleswig-Holstein

11. Dezember 2016 | 07:18 Uhr

Urlauber-Ansturm im Norden : ADAC erwartet mehr Staus - Zweite Reisewelle rollt am Wochenende durch SH

vom

Es könnte das staureichste Wochenende werden. Vor allem auf der A1 und A7. Der ADAC rät, das Auto stehen zu lassen.

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Der Norden bereitet sich auf einen Urlauber-Ansturm vor. Mit Bayern und Baden-Württemberg starten an diesem Wochenende die letzten Bundesländer in die Ferien. Zusätzlich rollt aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Süden der Niederlande die zweite Reisewelle. Auf den Heimweg werden sich viele Urlauber aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Norden Europas machen, wo bald wieder die Schule beginnt.

Dazu kommen die Travemünder Woche an der Ostsee sowie Baustellen auf den Autobahnen in Richtung Nordsee. „Die Stausituation dürfte noch um einiges schlimmer sein als an den Vorwochenenden“, warnt der ADAC auf seiner Homepage. „Ganz Deutschland ist auf Achse.“ Besondere Staugefahr gibt es nach Einschätzung des Automobilclubs auf der A1 Hamburg-Puttgarden und der A7 Hamburg-Flensburg sowie auf allen Fernstraßen zu Nord- und Ostsee. Angesichts der erwarteten Blechlawinen rät der Automobilclub, das Auto stehen zu lassen. Wer kann, solle auf einen anderen Reisetag ausweichen: „Gute, alternative Reisetage sind Dienstag oder Mittwoch.“

Im Wattenmeer wird der Schiffverkehr am Wochenende dicht. Obwohl die Zahl der Fährfahrten fast verdoppelt wurde im Vergleich zu anderen Zeiten, seien die Fähren zu den Inseln und Halligen nahezu ausgebucht, sagte Heiko Litschke von der Wyker Dampfschiffs-Reederei.

Fahrgäste ohne Buchung werden trotzdem nicht am Anleger stehen gelassen. „Es wird immer eine Möglichkeit geben, ein Fahrzeug mitzunehmen: Notfalls fahren wir solange, bis alle weg sind“, sagte Litschke. „Auf dem Wasser sieht es immer entspannter aus als auf der Straße.“ Nervenstärke brauchen Autofahrer, die den Sylt-Shuttle nutzen wollen.

Da man keine Überfahrten buchen kann, müssten sich Autofahrer auf Wartezeiten einstellen, sagte eine Bahnsprecherin: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Zumindest das Wetter wird den Autofahrern am Wochenende keine zusätzlichen Hitze-Probleme bereiten. Nach Einschätzung der Meteorologen wird sich Schleswig-Holstein seinen Gästen mit eher typisch „norddeutschem“ Sommer präsentieren: Einem bunten Mix aus Sonne, Wolken und Regen mit zum Teil frischen Winden und Temperaturen von maximal 24 Grad, heißt es beim Deutschen Wetterdienst DWD.

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erstellt am 29.Jul.2016 | 07:31 Uhr

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