zur Navigation springen

Schleswig-Holstein am Sonntag

11. Dezember 2016 | 13:00 Uhr

Handball Bundesliga : THW Kiel gegen SG Flensburg-Handewitt: Wieder viel Brisanz im Landes-Derby

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

THW Kiel trifft am Sonntag um 17.30 Uhr auf die SG Flensburg-Handewitt.

Im 88. Nordderby wollen der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt ihre Minimalchance auf den Meistertitel in der Handball-Bundesliga wahren. Titelverteidiger Kiel hat heute (17.30 Uhr/Sport 1) Heimrecht und will sich mit einem Sieg vorbei an den Flensburgern auf Platz zwei hinter die Rhein-Neckar Löwenschieben.

Das Spiel ab 17.30 Uhr im Liveticker auf shz.de.

Bei den norddeutschen Erzrivalen herrscht Realismus vor. THW-Trainer Alfred Gislason hatte sich nach der jüngsten Niederlage seines Teams bei Pokalsieger SC Magdeburg bereits auf den neuen Titelträger festgelegt. „Ich denke, dass die Meisterschaft mehr oder weniger für die Rhein-Neckar Löwen gelaufen ist“, sagte der Isländer, dessen Team schon zwei Punkte Rückstand auf die Mannheimer und das deutlich schlechtere Torverhältnis hat.

Für Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes gilt: „Sicherung des Champions-League-Platzes.“ Allerdings hätte die SG bei einem Sieg in Kiel weiter nur einen Punkt Rückstand auf die Löwen, die dann im Auswärtsspiel in Wetzlar am kommenden Sonntag unter Druck stehen würden.

Nur die ersten beiden Teams erhalten garantiert einen Startplatz in der Königsklasse. Der Dritte muss auf eine Wildcard warten. Die Bundesliga, als sogenannte stärkste Liga der Welt, hat diesen Bonus bislang aber immer erhalten.

Die jüngste Derby-Bilanz spricht für die Flensburger. Sie feierten vor drei Monaten einen 37:27-Kantersieg gegen den THW in der Champions League und waren im Dezember im Pokal-Viertelfinale mit 34:27 in Kiel erfolgreich. Der letzte Flensburger Bundesliga-Sieg in Kiel liegt jedoch mehr als zwölf Jahre zurück.

Die jüngsten Leistungen gegen Göppingen und Melsungen sorgen für Zuversicht bei der SG. „Die wollen wir in Kiel bestätigen, dann können wir auch gewinnen“, sagt Vranjes als Marschroute aus. „Wir fahren mit Selbstvertrauen nach Kiel“, verkündet Tobias Karlsson. Und, so Vranjes, auch mit der nötigen Lockerheit: „Wir spüren keinen Druck, ein Sieg wäre ein Bonus.“

Bei den Gastgebern fehlen die verletzten Steffen Weinhold, René Toft Hansen und Blazenko Lackovic, bei der SG fallen Jacob Heinl und Rasmus Lauge aus, für den wieder genesenen Anders Zachariassen kommt das Derby zu früh.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Mai.2016 | 15:06 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen