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Regionales

09. Dezember 2016 | 03:13 Uhr

Russische Luxus-Yacht in Kiel : Premiere im Nebel: „Sailing Yacht A“ hisst das Segel

vom

In der Strander Bucht hat die „Sailing Yacht A“ erstmals Segel gesetzt - einen Segeltörn gab es allerdings noch nicht.

Kiel | Die in Kiel auf der German Naval Yards gebaute „Segelyacht A“ hat in der Strander Bucht erstmals ihre Segel gesetzt. Nach und nach testete die Besatzung in Sichtweite des Strandes die vollautomatischen Segel des knapp 143 Meter langen Schiffs. Bei diesigem und nebligen Wetter steuerte sie nach der Passage am Leuchtturm Kiel Friedrichsort auf die Strander Bucht zu und setzte das erste mittlere Segel. Vom Ufer aus verfolgten Spaziergänger in den Morgenstunden das Setzen der Segel an den bis zu 90 Meter hohen Masten. Der Name A war auf dem Segel unschwer zu erkennen.

Mit 143 Metern ist die „Sailing Yacht A“ eine  der größten Segel-Yachten der Welt. Demnächst soll der Kieler Neubau die Ostsee verlassen.

Die komplette Segelfläche beträgt mehr als 3700 Quadratmeter. Das entspricht etwa der Hälfte eines Fußballplatzes. Bereits seit Anfang Oktober testet die Kieler Werft German Naval Yards ihren Neubau in der Ostsee. Das Unternehmen äußert sich zu den Probefahrten aber nicht. In deren Rahmen steht in den kommenden Wochen auch die erste Fahrt unter vollen Segeln auf der Ostsee an.

Der Nebel klarte sich später etwas auf.
Der Nebel klarte sich später etwas auf. Foto: privat
Foto: Rolf Dunkel
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Das „A“ kommt zum Vorschein.

Foto: Rolf Dunkel
Das „A“ am Heck.
Das „A“ am Heck. Foto: privat

 

Auftraggeber des keilförmigen Dreimasters mit futuristischem Design ist der russische Milliardär Andrej Melnitschenko. Nach Expertenschätzung dürfte der Kaufpreis mindestens 200 Millionen Euro betragen. Sogar von 400 Millionen Euro war in Medienberichten bereits die Rede. Offizielle Zahlen gibt es dazu nicht.

Star-Designer Philippe Starck hat die von der Rendsburger Werft Nobiskrug bei German Naval Yards gebaute „Segelyacht A“ entworfen. Der Franzose hatte für Melnitschenko vor Jahren bereits die Motoryacht „A“ ersonnen. Der Neubau verfügt unterhalb der Wasserlinie über eine Panorama-Lounge und neben Beibooten auch über ein eigenes U-Boot. Medienberichte, wonach die größte Yacht der Welt die Ostsee aufgrund zu tiefer dänischer Brücken und Tiefgang gar nicht verlassen können wird, erwiesen sich als unwahr.

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erstellt am 16.Okt.2016 | 11:55 Uhr

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