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Aus dem Polizeibericht

28. September 2016 | 03:44 Uhr

PD Lübeck- OH-Fehmarn-Fährbahnhof / Vorläufige Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Raubtat

vom

Lübeck (ots) - Im Bereich des Fährbahnhofes Puttgarden kam es am
Samstagmorgen (09.01.)gegen 05.30 Uhr zu einem Raub zum Nachteil
eines 49-jährigen französischen Staatsangehören jüdischen Glauben.
Tatverdächtig sind zwei Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. Sie
konnten in Neustadt/H. im Zug vorläufig festgenommen werden.

Der Geschädigte, mit einer Kippa bekleidet, hielt sich im
Warteraum des Fährbahnhofs auf Fehmarn auf, als er von zwei
Flüchtlingen (30-jähriger Syrer, 19-jähriger Afghane) bedrängt wurde.
Er wurde auf Arabisch als "Ehud" (Jude)beschimpft und im Warteraum zu
Boden gerissen. Auf dem Boden liegend wurde dem Geschädigten auf die
Hand getreten und eine Umhängetasche mit Bargeld, EC-Karte,
Bahnticket und Handy entrissen.

Die Flüchtlinge wollten am Vortag nach Skandinavien reisen, ihnen
wurde jedoch aufgrund fehlender Ausweispapiere an der dänischen
Grenze die Einreise verweigert. Von der Bundespolizei Puttgarden
polizeilich überprüft, warteten die Flüchtlinge im Fährbahnhof
Puttgarden auf ihren Zug zur Weiterreise zur Erstaufnahmeeinrichtung
Neumünster. Die Festnahme der Flüchtlinge erfolgte im Zug am Bahnhof
in Neustadt i. Holstein durch Polizeibeamte des Polizeireviers
Neustadt. Das Raubgut konnte weder bei den Männern noch im Zug
aufgefunden werden.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft beantragte
Untersuchungshaftbefehle. Die Vorführung beim Richter erfolgte am
heutigen Sonntag (10.01.). Dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgte
der Haftrichter.

Die erlassenen Untersuchungshaftbefehle wurden mit Meldeauflage
außer Vollzug gesetzt.




Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Stefan Muhtz
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LPA/lpa_node.html

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