zur Navigation springen

Lübeck

10. Dezember 2016 | 06:07 Uhr

Lübeck : Mögliches Tötungsdelikt: Polizei durchsucht Wohnviertel in Buntekuh

vom

Eine Hundertschaft der Polizei hat am Freitag ein Wohnviertel in Lübeck durchkämmt. Grund für den Einsatz ist wohl ein Tötungsdelikt.

Lübeck | Mit zwei Bussen rückte eine Hundertschaft der Polizei am Freitagnachmittag im Lübecker Stadtteil Buntekuh an. Die Beamten durchsuchten Gärten und die Umgebung einer Bungalow-Siedlung. Auf Nachfrage wollte die Polizei allerdings aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben machen, was der Grund für die Suche sei. Zeugen berichteten einem Reporter vor Ort, dass es sich möglicherweise um den Tod einer älteren Frau handeln könnte.

Die Polizisten blieben für mehrere Stunden in dem Wohnviertel. Auch die Spurensicherung war vor Ort und hielt sich in einem Wohnhaus auf. Der Flachdach-Bungalow soll einer älteren Frau gehört haben, die nach Aussagen von Anwohnern Opfer eines Tötungsdelikts geworden sein könnte. Sie soll 85 Jahre alt gewesen sein. Über den Fall berichtet auch die „Bild“-Zeitung. Demnach soll die Frau am Mittwochabend leblos in ihrem Haus am Galeonenweg gefunden worden sein. Die Scheibe der Terrassentür soll eingeschlagen gewesen sein.

<p>Ein Beamter der Spurensicherung vor dem Wohnhaus.</p>

Ein Beamter der Spurensicherung vor dem Wohnhaus.

Foto: Holger Kroeger
 

Auch die Lübecker Nachrichten berichten, dass am Mittwochnachmittag ein Rettungswagen vor dem Bungalow geparkt haben soll und am nächsten die Spurensicherung das erste Mal in dem Haus gewesen sei.

Die Anwohner im Viertel sind spätestens seit dem großen Polizeieinsatz am Freitag aufgeschreckt und zeigen sich tief bestürzt. Auch am Sonnabend hielten sich Kriminalpolizei und Spurensicherung in dem Viertel auf.

Einzelheiten zu dem Fall wollte die Polizei voraussichtlich am Montag bekannt geben.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

von
erstellt am 27.Aug.2016 | 15:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert