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Lübeck

10. Dezember 2016 | 08:01 Uhr

Lübeck investiert 145 000 Euro in seine alten Blitzer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in der Krähenstraße vor der Rehder-Brücke fotografiert in diesen Wochen überwiegend die Äste eines Baumes. Auch bei vielen anderen Blitzern sind die Bilder nicht gut zu verwerten. Einige Kameras machen Bilder in sehr geringer Auflösung.

Vier Kameras sind noch in den alten grünen rechteckigen Blitzkästen verbaut. Und die sind seit vielen Jahren im Einsatz. Ersatzteile gibt es nicht mehr. Die Verwaltung sder Hansestadt Lübecki hat deshalb im Haushalt für die nächsten beiden Jahre jeweils 45  000 Euro eingeplant, für den Austausch der alten Geräte. Aber auch die Lichtschrankenanlage entspricht nicht mehr dem geforderten Stand der Technik. Die Bilder der Kameras haben nur 2,1 Megapixel. Das Problem: Die Stadt: Die geblitzen Fahrer müssen eindeutig erkennbar sein, denn die Stadt hält die Autofahrer nach dem Blitzen nicht an, um die Personalien festzustellen. Aktuell sind rund 20 Prozent der Bilder nicht verwendbar. Für 55000 Euro soll deshalb im kommenden Jahr auf elf Megapixel aufgerüstet werden.

„Da eine vergleichbare Kamera mit elf Megapixeln bereits in den Messfahrzeugen mit Multanovatechnik im Einsatz ist, ist damit zu rechnen, dass die Verwertbarkeit der Fotos auf das gleiche Niveau von über 90 Prozent steigen wird“, heißt es in der Begründung im Haushaltsentwurf. Denn das zahlt sich aus: Die Hansestadt Lübeck könnte 1500 Fälle zusätzlich ahnden. Bei einem durchschnittlichen Bußgeld von 20 Euro sind das 30  000 Euro jährlich.

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