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Lübeck

11. Dezember 2016 | 03:26 Uhr

Lübeck: Auf der Nordtangente wird es über Monate hinweg eng

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Straße „Am Sandberg“ muss grundhaft erneuert werden / Zwei Fahrspuren werden gesperrt

Auf der Nordtangente „Am Sandberg“ gibt es besonders nach Öffnung der Eric-Warburg-Brücke oft Stau. Der dürfte die kommenden Monate deutlich länger werden. Die Straße muss nämlich „grundhaft saniert“ werden, dafür werden zwei Fahrspuren gesperrt.

Bei der Aufstellung des Masterplanes für Lübecks Straßen im Jahr 2012 wurde der schlechte Zustand der Fahrbahn dokumentiert. „Um die Fahrbahn des Sandbergs in einem verkehrssicheren Zustand zu halten, ist jährlich ein hoher Unterhaltsaufwand notwendig“, so die Lübecker Bauverwaltung. Eigentlich sollte die Straße schon im vergangenen Jahr erneuert werden. Darauf musste aber auf Grund zahlreicher anderer Baustellen in der Umgebung verzichtet werden. Inzwischen hat die Fahrbahn des Sandberg so gelitten, dass Wasser eindringen kann. Im Winter kann das Wasser gefrieren und den Asphalt aufsprengen. „Eine mögliche Folge wäre die Sperrung der Straße“, so die Stadtverwaltung.

Am Wochenende wurde mit den Arbeiten zum Ausbau „Am Sandberg“ einschließlich der Kreuzung K25/Luisenstraße begonnen. Dies teilt der Bereich Stadtgrün und Verkehr mit. Dazu werden zuerst die Verkehrsinseln von der Neuen Hafenstraße bis zu den Rampen an der Travemünder Allee ausgebaut, um den Verkehr entsprechend der nachfolgenden drei Ausbauphasen führen zu können.

In der ersten Bauphase bis etwa 19. August, wird die Fahrbahn in einer Breite von 5,50 Metern einschließlich Geh- und Radweg auf der Seite des Burgtorfriedhofes ausgebaut. Während dieser Zeit wird der Verkehr einstreifig je Fahrtrichtung auf der Seite des Ehrenfriedhofes geführt. Die Fußgänger und Radfahrer werden in beiden Richtungen auf der Straßenseite Ehrenfriedhof geführt. Die Bushaltestellen „Hanseresidenz“ werden für den Zeitraum von etwa fünf Wochen in der ersten Ausbaustufe entfallen. Die Zu- und Ausfahrt der Eschenburgstraße im Kreuzungsbereich der Luisenstraße/K25 wird für rund vier Wochen gesperrt sein.

Mit der Herstellung des Einmündungsbereiches der Rampe „Stadteinwärts“ zur Travemünder Allee wird die Eschenburgstraße wieder geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt wird der Umleitungsverkehr aus dem gesperrten Rechtsabbieger zur Innenstadt durch die Eschenburgstraße geführt. Darüber hinaus entfällt ersatzlos für diesen Zeitraum (ca. eine Woche) die Haltestelle Burgtorfriedhof. Die Busse werden durch die Unterführung Travemünder Allee geleitet.

In der zweiten Bauphase, geplant vom 22. August bis etwa 16. September 2016, wird der Verkehr auf der neuen Fahrbahn geführt, während die verbleibende Fahrbahn in einer Breite von etwa 5,50 Meter inklusive Geh- und Radweg auf der Seite des Ehrenfriedhofs hergestellt wird. Abschließend wird in einer dritten Bauphase, geplant vom 19. September bis etwa 14. Oktober, der Bereich zwischen den neu hergestellten Fahrbahnen ausgebaut.

Die Kosten für die Erneuerung des Streckenabschnitts der Nordtangente Straße liegen laut städtischem Haushalt bei 995  000 Euro.

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