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Lübeck

10. Dezember 2016 | 09:56 Uhr

Lübeck: 10 544 Unterschriften übergeben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Initiative „Lübecks Linden leben lassen“ für Bürgerbegehren

Das Aktionsbündnis „Lübecks Linden leben lassen“ hat bis zur letzten Minute gesammelt. Am Mittwoch kamen noch einmal 1000 Unterschriften zusammen für die Forderung nach einem Bürgerbegehren zum Erhalt der Lindenreihe an der Straße „An der Untertrave“. Sie sollen im Rahmen der Umgestaltung der Altstadtrandstraße „An der Unterrave“ zu einer Promenade gefällt und durch Neuplanzungen ersetzt werden.

Am Donnerstag fand die offizielle Übergabe der Unterschriften an Bürgermeister Bern Saaxe (SPD) statt. Die Vertreter des Aktionsbündnisses „Lübecks Linden leben lassen“ hatten fünf Aktenordner mit ausgefüllten Listen dabei, die Saxe entgegen nahm – insgesamt 10  544 Unterschriften. Auf eine Kommentierung der Aktion wollte Saxe verzichten. Als Verwaltungsleiter handele er jetzt nach den geltenden Vorschrift und werde mit zusätzlichem Personal die Gültigkeit der Unterschriften prüfen lassen. Haben mehr als 7025 wahlberechtigte Bürger der Hansestadt unterschrieben, komme es innerhalb von drei Monaten zu einem Bürgerentscheid. Dann werden die Lübecker an die Wahlurne gerufen. Ein Gesprächsangebot des Bündnisses für eine Umplanung der Promenade lehnte Bürgermeister Saxe ab. Für ihn seien die Entscheidungen der Bürgerschaft bindend. Der Auftrag für eine neue Planung des Uferbereiches könne nur aus der Politik kommen. Saxe betonte, die Arbeiten an der Untertrave müssten vor dem 31. Dezember beginnen, sonst seien die Zeitvorgaben der Fördergeber nicht mehr zu einzuhalten. Bürgermeister Bernd Saxe hatte bereits zu Beginn der Unterschriftensammlung gesagt, dass in Folge von Verzögerungen, die Fördergelder des Bundes in Höhe von 3,4 Millionen Euro wären verloren. Außerdem werde auch das Land keine Förderung zahlen, wenn die Linden bleiben. Die neue Promenade wäre dann nicht mehr finanzierbar.

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