zur Navigation springen

Lübeck

07. Dezember 2016 | 23:23 Uhr

Grünes Licht für die Teerhofsinsel

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im Zuge der Fehmarnbeltquerung soll Brücke oder Tunnel das Problem oft geschlossener Schranken beseitigen helfen

Wer auf die Teerhofsinsel möchte – erste Gründungsstätte der Stadt (Alt-Lübeck) –, der steht oft vor geschlossenen Bahnschranken. Mit dem Bau einer festen Fehmarnbeltquerung und zunehmenden Bahnverkehr könnte sich das Problem verschärfen. An der Teerhofsinsel spitzt sich die Lage zu, da hier auch die Züge nach Travemünde und den Skandinavienkai queren. Der Bundestag hat deshalb am Mittwochabend beschlossen, dass hier eine Brücke oder ein Tunnel entstehen muss. Das gleiche Bild bietet sich nur einen Kilometer entfernt in der viel befahrenen Kaltenhöfer Straße in Bad Schwartau. Wie Ingo Gädechens (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Ostholstein/Stormarn-Nord, mitteilte, hat der Bundestag die Realisierung der Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung als Hochgeschwindigkeitstrasse beschlossen. Gädechens hatte den Vorschlag dazu gemacht. Statt der bislang geplanten Fahrgeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde wird die Strecke nun für Tempo 200 ausgelegt. Die schnelleren Züge bedingen aber einen kreuzungsfreien Ausbau der Strecke. „Alle Bahnquerungen werden durch Tunnel oder Brücken ersetzt, sodass es keine Staus durch lange Schrankenschließungszeiten geben wird“, so Gädechens. Bei einer Tempo 160-Strecke wäre der Bahnübergang Lübecks Problem gewesen. Die Stadt hätte eine Brücke bauen müssen. Jetzt übernimmt der Bund die vollständigen Kosten. „Dass diese Mühen nicht umsonst waren, freut mich nicht nur persönlich, sondern bringt für unsere Region handfeste Vorteile“, so der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Ostholstein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen