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Lübeck

08. Dezember 2016 | 21:12 Uhr

Dienstleistung nur noch mit Termin

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübecks Innensenator Hinsen (CDU) gibt neue Regelung für die Nutzung der Stadtteilbüros bekannt

Die Dienstleistungen in den Stadtteilbüros sind für die Einwohner unverzichtbar. Immer wieder aber gibt es Ärger: Wegen Personalknappheit wurden Büros tageweise oder länger geschlossen, auch aus Kostengründen wurde die Zahl der Stadtteilbüros reduziert. Jetzt hat Lübecks neuer Innensenator Ludger Hinsen (CDU) veränderte Regeln für die Stadtteilbüros und die Zulassungsstelle vorgestellt: Ab 1. September sind Besuche ohne Termin nur noch vormittags möglich, im kommenden Jahr geht es nur noch mit Terminabsprache.

„Lange Wartezeiten führen bei Kunden und bei Mitarbeitern gleichermaßen zu erheblichem Unmut. Um kurz- und mittelfristig Abhilfe zu schaffen, müssen die Nutzerströme entflechtet und bevorzugt auf Termin abgearbeitet werden“, erläutert Hinsen.

Für die Umsetzung wird daher bereits zum 1. September 2016 eine Telefonhotline eingerichtet, die eine Terminvereinbarung ermöglicht und dem Bürger bereits im Vorfelde relevante Informationen gewährt. Diese Regelung betrifft zunächst nur die beiden Stadtteilbüros sowie die ebenfalls im Meesenring auf Marli angesiedelte Kfz- Zulassungs- und Führerscheinstelle. Kunden können somit täglich von 8 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0451/122-3311 Termine vereinbaren. Dieses war bisher nur online möglich.

„An der Hotline sitzen kompetente Mitarbeiter, die auch Zugriff auf die Datensätze haben“, verspricht Lübeck neuer Innensenator. Auch Auskünfte bei auftretenden Fragen, wie etwa zu den mitzubringenden Unterlagen, erhält der Nutzer über die Hotline. An den Servicetagen (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag) werden in der Zeit von 8 bis 12 Uhr weiterhin sowohl Terminkunden als auch Spontankunden betreut. Ab 12 Uhr (Montag und Dienstag von 12 bis 14 Uhr und Donnerstag von 12 bis 18 Uhr) aber, erfolgt lediglich die Betreuung der Kunden, die im Vorfelde einen Termin vereinbart haben.

Ab Anfang 2017 sollen die Dienstleistungen in den Lübecker Stadtteilbüros dann nur noch nach vorheriger Terminvergabe stattfinden. „Für Notfälle finden wir eine Lösung“, verspricht Ludger Hinsen. Ob diese Regelung dann auch in der Kfz-Zulassungsstelle beziehungsweise Führerscheinstelle greift, wird derzeit noch in der Verwaltung geklärt. „Auch eine spätere Ausweitung der Maßnahme auf die Ausländerbehörde sowie den Bereich Gewerbeangelegenheiten wäre denkbar“, so der Innensenator der Hansestadt.

Derzeit wird außerdem die Einführung von speziellen Angeboten für bestimmte Personengruppen, wie etwa Autohändler oder An- und Ummeldungen von Studenten oder Bewohnern von Senioreneinrichtungen, geprüft und gegebenenfalls zeitnah umgesetzt.

>Kontakt: Vereinbarung von Terminen in den Stadtteilbüros ist möglich unter terminvergabe.luebeck.de


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