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Lübeck

09. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

Bahnhofsvorplatz wird umgebaut

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübeck realisiert aus Kostengründen nur eine kleine Lösung – ohne Fahrrad-Parkhaus und ohne Fußgängerzone

Mehrere Jahre wurde diskutiert, am Montag ist nun mit dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes begonnen worden. Entgegen ursprünglicher Planungen wird es aber nur kleine Veränderungen geben. Für einen großen Granit-Platz, einen Brunnen und ein Fahrradparkhaus fehlt der Hansestadt das Geld.

Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Infrastruktur (Taxenstände, Fahrrad-Parkplätzen), gravierender Schäden in den Verkehrsflächen besteht seit geraumer Zeit Handlungsbedarf.

Vorrangige Ziel der Umgestaltung: Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und eine bessere Wegebeziehung zwischen Hauptbahnhof und dem ZOB. Auch eine Neuordnung der Taxenaufstellung mit begleitender Umgestaltung der Mittelinsel bis hin zu einer erweiterten Fahrradabstellfläche westlich neben dem Haupteingang zum Bahnhof wird realisiert.

Zeitgleich zur Sanierung der Straßenverkehrsflächen erfolgt eine Ergänzung eines Regenwasserkanals für die Entsorgungsbetriebe Lübeck im Abschnitt zwischen der Straße „Am Güterbahnhof“ und dem Durchgang zum ZOB. Die Arbeiten zur Sanierung der Straßenverkehrsflächen und die zur Ergänzung des Regenwasserkanals sollen (bei günstiger Witterung) während der Sommermonate bis in den Herbst laufen und spätestens am 31. Oktober abgeschlossen sein.

Begonnen wird mit der Verlegung der rund 60 Meter langen und bis zu vier Meter tiefen Regenwasserleitung in der Straße „Am Bahnhof“. Hier muss anschließend auch erst eine Reihe von Hausanschlüssen für das Trennsystem hergestellt werden, bevor die Straßenbauarbeiten folgen können. In diesem Zusammenhang wird das vorhandene Natursteingroßpflaster ausgebaut und durch neue Asphaltschichten ersetzt. Das Natursteinpflaster wird für anstehende Straßenbauprojekte der Hansestadt zur Wiederverwendung zwischengelagert und später eingesetzt werden. Aber: Die Arbeiten in der Straße „Am Bahnhof“ können nur bei einer Vollsperrung für den Durchgangsverkehr ausgeführt werden. Für die Maßnahme sind im Etat rund 400  000 Euro vorgesehen. Die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2010 mit Fahrrad-Parkhaus und Fußgängerzone sah noch Kosten von rund fünf Millionen Euro vor.

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